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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Freie Fahrt für freie Bürger″ ist keine Option
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Berichterstattung über die bevorstehende Entfernung der Berliner Kissen″ am Westerberg, unter anderem zum Kommentar Im Wort″ von Wilfried Hinrichs (Ausgabe vom 17. Januar).

Die unendliche Geschichte , Verkehrsberuhigung Westerberg′ grenzt an Slapstick, und die Herstellerfirma wird sich einen schlanken Fuß wegen Regressforderungen machen.

Wir Deutsche neigen zur Belehrung Dritter, im Fall Brexit zum Aufruf einer zu wiederholenden Wahl. In der Causa Westumgehung wäre auch eine erneute Befragung angebracht, verbunden mit der eingehenden Aufklärung über die unsägliche Verkehrslage für Anlieger, Krankenhäuser, Studierende etc. Für Kleinstlebewesen der geplanten Trasse würde sicherlich eine Lösung gefunden. Zumal bei dem Stop-and-go-Verkehr sich die Feinstaubwerte drastisch reduzierten, wenn der Durchgangsverkehr über die Tangente geleitet würde.″

Lothar Pülm

Osnabrück

Es ist wirklich frustrierend. Durch das Verkleben der falschen Kissen und den Beschluss, sie nach vier Monaten schnellstmöglich wieder zu entfernen, steht man als Mitglied des runden Tischs , Verkehrskonzept Westerberg′ ziemlich dumm da.

Ich habe in der Anwohnerschaft gegen die Unkenrufe derjenigen, die dem , Plan B′ von Anfang an misstrauten, immer wieder um Vertrauen geworben und mich auch öffentlich zum Verkehrskonzept bekannt. Und dann so etwas! Jetzt hört man aus verschiedenen Richtungen Häme und Jubel darüber, dass die heimliche Westumgehung bald wieder wie eine Hauptstraße durch Wohngebiete genutzt werden kann. Kommt es wirklich dazu, wäre das basisdemokratische Experiment , Bürgerbeteiligung′ krachend gescheitert.

Wilfried Hinrichs betont in seinem Kommentar deshalb zu Recht: Die Politik steht nach wie vor im Wort. Dass die Spielräume für eine allgemeinverträgliche Lösung durch das Fiasko mit den falschen Kissen nicht größer geworden sind, liegt auf der Hand. Ein einfaches freie Fahrt für freie Bürger′ ist keine Option. Denn das wäre schlicht Wortbruch!

Daniel Bugiel

Osnabrück

Offen gestanden, bin ich verwundert, was die Zeitung über mich behauptet: Ich darf lesen, dass die Anwohner auf die Deinstallation der Berliner Kissen warten. Ich bin Anwohnerin, und ich warte nicht darauf. Vielmehr fürchte ich den Tag, ab dem es dann wieder möglich wird, in unserem Wohngebiet ungehindert zu rasen.

Ich verstehe, dass die Buckel wegmüssen, da es Kranken nicht zuzumuten ist. Dass aber die Stadt nicht in der Lage ist, die verträglichen, aber temporeduzierenden Kissen zu beschaffen und aufzubringen, sondern vielmehr uns in die Situation zwingt, die vorherige Situation ertragen zu müssen, macht mich wütend.

, Plan B′ wurde beschlossen, aber noch nicht einmal der Kreisel und der Zebrastreifen wurden umgesetzt. Bisher habe ich mich damit getröstet, dass wenigstens die Kissen die Verkehrssicherheit erhöhen. Trost vorbei!

Die Stadt steht im Wort, wir erwarten wirksame, sinnvolle Maßnahmen, die die Verkehrssituation verändern! Lärmbelästigung und Gefährdung der Menschen, die in unserem Straßenzug wohnen, sind nicht länger hinnehmbar!

Franziska Birke-Bugiel

Osnabrück
Autor:
Lothar Pülm, Daniel Bugiel, Franziska Birke-Bugiel


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