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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wann verschwinden die Berliner Kissen?
Zwischenüberschrift:
Warten auf besseres Wetter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Politik hat einstimmig entschieden, dass die Verkehrsbuckel auf der Zufahrt zum Klinikum Osnabrück unverzüglich″ abgebaut werden sollen. Allerdings können die Bauarbeiter im Moment nicht ans Werk gehen.

Das Wetter ist uns dazwischengekommen″, sagte der Osnabrücker Stadtsprecher Sven Jürgensen am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Es ist zu kalt.″ Erst wenn der Frost vorbei sei, könnten die Kissen abgebaut werden.

Der Verwaltungsausschuss entschied vorige Woche, die Gluckstraße und Händelstraße von den Buckeln zu befreien. Wichtigster Grund: Die Rettungswagen werden auf ihrem Weg zum Klinikum so stark durchgeschüttelt, dass Patienten leiden. Rettungsdienste aus dem Nordkreis wichen deshalb zum Teil auf andere Krankenhäuser aus.

2017 und 2018 ließ die Stadt insgesamt 34 Berliner Kissen auf den Nord-Süd-Verbindungen des Westerberges aufbringen. Sie sind das Ergebnis eines langen und intensiven Diskussionsprozesses im Runden Tisch Westerberg, der nach dem Nein in der Bürgerbefragung zu einer Entlastungsstraße nach Wegen suchte, die Verkehrsbelastung auf dem Westerberg zu reduzieren. Die Buckel sind bei Autofahrern und Anliegern umstritten.

Die Stadt hatte im Herbst 2016 Kissen von vier verschiedenen Herstellern in einem Testlauf geprüft und sich für das Produkt aus dem Hause Moravia entschieden. Diese Kissen wurden 2017 auf der Mozartstraße aufgebracht. Dann stellte Moravia die Produktion ein und bezog veränderte Kissen aus polnischer Produktion.

Die Buckel der neuen Generation, die auf Gluckstraße/ Händelstraße installiert wurden, sollen nach Moravia-Angaben dieselben Eigenschaften haben wie die zuerst gelieferten. Das hat sich nicht bestätigt.

Bildtext:
Zu buckelig, zu laut: Die Stadt lässt die Berliner Kissen von der Gluckstraße und Händelstraße entfernen
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
hin


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