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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Jugendliche setzen aufs Fahrrad und wollen bezahlbare Wohnungen
Zwischenüberschrift:
Jugendparlament befasst sich mit dem Osnabrück des Jahres 2030
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wie soll Osnabrück im Jahr 2030 aussehen? Geht es nach den Mitgliedern des Jugendparlaments, mit viel mehr Fahrrädern, deutlich weniger Emissionen und bezahlbaren Wohnungen.

Die Parlamentarier blickten bei ihrer 12. Sitzung weit in die Zukunft. Anlass dafür war eine Einladung der Stadt: Im Februar werden die Nachwuchspolitiker mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen diskutieren, wie Osnabrück im Jahr 2030 aussehen soll. Erklärtes Ziel der Aktion ist es laut Alexander Illenseer, dem Leiter des Referats Strategische Steuerung und Rat″, junge Menschen in Osnabrück zu halten.

Die Jugendlichen waren sich einig, dass sie bei dem Treffen über Diesel, Busse, bessere Radwege und Umweltfreundlichkeit sprechen wollen. Da sollte sich schon sehr, sehr viel ändern″, fasste der Vorsitzende des Jugendparlaments, Julius Walkenhorst, die Anliegen zur Mobilität zusammen.

Einem weiteren Vorschlag für die Zukunft stimmten alle Jugendlichen zu: Dass sich am Neumarkt was ändert″, fand Dörthe Winkler wichtig. Auch die Anmerkung von Florian Nils Hehmann, mehr Wohnraum und schönerer Wohnraum″, erhielt Zuspruch. Außerdem merkte er an, dass sich die Stadt besser vor Starkregen schützen müsse. Eine weitere Idee, die ein Beobachter vielleicht nicht unbedingt aus dem Mund eines Jugendlichen erwarten würde, sorgte zunächst für mehrere Nachfragen: Kilian Thies würde gerne die Stadt und den Landkreis Osnabrück zusammenlegen und so teure Doppelstrukturen″ auflösen, wie er sagte. Nach kurzer Erläuterung nahm das Parlament auch diesen Punkt in seine Zukunftsvisionen auf.

Auch auch für die Gegenwart hat das Parlament Pläne. Kilian Thies stellte einen Antrag vor, der Beleuchtung auf einem Fußweg neben dem Johannisfriedhof fordert. Der Weg sei extrem frequentiert″, begründete er, ganze Schülermassen nutzten die kleine Abkürzung durch ein Parkgelände, um schneller vom Bus zur Schule zu kommen. Das ehemalige Friedhofsgelände sei allerdings vor allem in den Wintermonaten gefährlich, da sich Radfahrer und Fußgänger in der Dunkelheit leicht übersähen. Die Parlamentarier stimmten auch diesem Antrag zu. Das Jugendparlament hat Sitze im Jugendhilfeausschuss sowie im Schulausschuss. In einem der beiden Ausschüsse soll das Anliegen nun vorgetragen werden.

Dass längst nicht alles umgesetzt wird, was sie fordern, haben die Jugendparlamentarier bereits erfahren: Zuletzt hatten sie sich dafür eingesetzt, die Betreuung von Schülern zu verbessern, die von physischer oder psychischer Gewalt betroffen sind. Wir wollten, dass es an jeder Schule ein Angebot gibt″, erklärte Jan Ebeling, am besten sei das in Form von Arbeitsgemeinschaften (AGs) möglich. Doch die Idee wird zumindest in dieser Form nicht verwirklicht, da in der Stadt bereits ähnliche Strukturen bestehen. Diese vorhandenen Angebote sollen aber ausgebaut werden. Florian Nils Hehmann wertete dies nun immerhin als Teilerfolg.

Zudem freuten sich die Jugendlichen über die Vergrößerung ihres Etats. Demnächst steht dem Parlament nicht nur Geld für die Selbstverwaltung zur Verfügung, sondern zusätzlich 5000 Euro, mit denen die jungen Politiker selbstständig Projekte unterstützen können.

Bildtext:
Die junge Generation schwört auf das Fahrrad und hofft, dass sich am Neumarkt endlich was bewegt dieser Eindruck entsteht zumindest im Osnabrücker Jugendparlament.
Foto:
Archiv/ Michael Gründel
Autor:
Julia Schächtele


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