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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
So wird die Bedeutung des Wassers anschaulich
Zwischenüberschrift:
Wanderausstellung in der Remise von Schloss Ippenburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD ESSEN. WasserWissen″ heißt die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) konzipierte interaktive Wanderausstellung, die jetzt als Teil des Kunst- und Umweltbildungsprojekts Wasser, Kunst und coole Köpfe″ in der Remise von Schloss Ippenburg eröffnet wurde.
Die Eckdaten machen die Bedeutung von Wasser als Grundlage des Lebens deutlich: Zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, doch nur bei 2, 5 Prozent der Wassermenge handelt es sich um Süßwasser. Mehr als eine Milliarde Menschen leiden unter Wassermangel. Grund genug, auf den Wert von Wasser hinzuweisen und das am besten schon im Kindesalter, wie es auf spielerisch anregende Weise bei Wasser, Kunst und coole Köpfe″ geschieht.
Das von den Professoren Gerhard Lohmeier und Joachim W. Härtling gemeinsam mit Viktoria von dem Bussche für die Landesgartenschau entwickelte und von der DBU geförderte Bildungsprojekt lädt Schülergruppen zu kunst- und umweltpädagogischen Angeboten ein, Wasser-Wissen″ liefert dazu gewissermaßen das theoretische Fundament. Den Initiatoren geht es vor allem darum, das eigene Konsumverhalten im Hinblick auf den Wasserverbrauch der Güter zu hinterfragen.
Für die Herstellung eines halben Liter Bieres werden 75 Liter Trinkwasser verbraucht″, rechnet DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde an einem launigen Beispiel vor. Regionale Produkte wiesen zumeist die bessere Bilanz hinsichtlich des Wasserverbrauchs auf und das nicht nur beim Gerstensaft. Denn beim Wasserverbrauch müsse auch das virtuelle Wasser″ berücksichtigt werden. Darunter verstehe man jenes Wasser, das indirekt für die Erzeugung und den Transport von Produkten aufgewendet werden müsse. Und da schneide Deutschland schlecht ab, wie Härtling belegt: Zwar haben wir mit täglich fünf Litern Wasser einen geringen direkten Pro-Kopf-Verbrauch, doch stehen dem rund 4000 Liter gegenüber, die jeder von uns täglich an virtuellem Wasser verbraucht. Und fast die Hälfte dieser Menge wird aus anderen Ländern importiert.″
Die Nachfrage überdenken, sich mit Gewinnung, Verwendung und Verschwendung kreativ und emotional auseinandersetzen″, lautet daher auch der pädagogische Ansatz, den Lohmeier in den Landesgartenschau-Umweltprojekten und in Wasser-Wissen″ realisiert sieht. Die Öffnungszeiten der Ausstellung richten sich nach den Kassen-Öffnungszeiten der Landesgartenschau. Es sind Führungen durch die Ausstellung geplant. Die Termine werden im Internet-Veranstaltungskalender der Landesgartenschau publiziert.
Autor:
balx


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