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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
OB Griesert weit entfernt vom Bürger
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Griesert nimmt Vonovia in Schutz – , Nicht die Moralkeule schwingen′, Kritik an Verkehrsumfragen von IHK und Handwerkskammer″ (Ausgabe vom 8. Januar).

Wie weit ein Oberbürgermeister vom Bürger entfernt sein kann, erschloss sich mir beim Lesen dieses Artikels über das traditionelle Handgiften. Zum Ersten ist es nicht eine angeblich schlechte Baustellenkoordination, sondern eine täglich erlebbare in Osnabrück. Das ist für mich als Autofahrerin der Horror, wie muss sich das erst für Pflegedienste und Handwerker anfühlen? Die Frage ist auch, warum es einen jahrelangen Sanierungsstau gegeben hat. Letztendlich ist dieser verantwortlich für die jetzige Situation. Und warum müssen externe Berater eingeschaltet werden, wenn es keine Baustellenmanager mit mehr Know-how als in Osnabrück gibt?

Zum Zweiten ist es für mich ziemlich befremdlich, das Verhalten eines Dax-orientierten Unternehmens namens Vonovia zu rehabilitieren. Wenn der Direktor der Caritas eine 50-prozentige Mieterhöhung für asozial hält und das klar äußert, ist das sein gutes Recht und auch die Pflicht einer Caritas. Für Griesert ist das bereits eine Moralkeule, da es sich hierbei um ein , notwendiges′ Wirtschaften eines börsennotierten Unternehmens handelt. […]

Zum Dritten bricht Herr Griesert eine Lanze für die Theatersanierung in Höhe von 80 Millionen Euro. Ich halte Kultur und Kunst ebenfalls für wichtig, allerdings setze ich andere Prioritäten. Für eine Stadt, die hoch verschuldet ist, finde ich 80 Millionen für die Sanierung eines Theaters ziemlich abgehoben und am Bürger vorbei. In erster Linie denke ich an die maroden Schulen, die jahrelang vor sich hingammeln konnten, das Frauenhaus, das Hunderte von Frauen abweisen muss etc. Da brauche ich als Politiker nicht den Dialog mit Menschen führen, die nicht ins Theater gehen, sondern sollte einfach mal das eigene soziale Gewissen befragen. […]″

Sabine Bretz

Osnabrück
Autor:
Sabine Bretz


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