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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Häuser statt kleiner Spielplätze und Bauen in zweiter Reihe
Zwischenüberschrift:
An der Martinsburg und in Atter entstehen neue Wohnungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Mit der Umsetzung des städtischen Spielplatzkonzeptes sind Flächen, die ehemals für Sandkiste und Schaukel vorgesehen waren, weggefallen und können nun bebaut werden. Eine davon befindet sich an der Martinsburg. Und das Baugesetzbuch fördert die Innenentwicklung″ in Städten. Beispiel für eine solche Nachverdichtung ist das Baugebiet Atterfeld Nord.

Im Bereich des Bebauungsplans Martinsburg war westlich des Frankensteiner Wegs eine Fläche für einen möglichen Spielplatz reserviert. Die Stadt hat nun entschieden, dass dieser Spielplatz nicht benötigt wird, die Fläche somit einer anderen Nutzung zugeführt werden kann. Die Fläche wurde an eine Wohnungsbaugesellschaft veräußert, die bereits die angrenzenden Flächen besitzt. Nun soll eine Änderung des Bebauungsplans die rechtliche Voraussetzung für die Entstehung von zusätzlichen Wohneinheiten schaffen. Etwa 30 neue Wohnungen könnten in dem Bereich entstehen, vermutet Stadtplaner Franz Schürings. Angedacht ist eine maximal dreigeschossige Bauweise. Im Bebauungsplan wird eine Pflicht zur Dachbegrünung festgesetzt.

Die Änderung des Bebauungsplans Atterfeld Nord sei zugunsten größerer Bebauungspläne etwas geschoben worden, räumt Schürings ein, nun aber soll auch hier neuer Wohnraum entstehen. In Zeiten immer knapper werdender Wohnbauflächen spielt die Nachverdichtung in bereits bebauten Gebieten eine zunehmend gewichtige Rolle. Dem Wunsch einiger Anlieger am Erlenweg, ihre Grundstücke in zweiter Reihe bebauen zu dürfen, kommt die Stadt daher mit der Änderung des Bebauungsplanes nach.

Im rückwärtigen Bereich der Hausnummern 1 und 18 bis 22 können also, so denn dem Bebauungsplan nicht widersprochen wird, zusätzliche sechs Gebäude errichtet werden. Dienten große Grundstücke wie am Erlenweg, aber auch in anderen Stadtteilen, früher der Selbstversorgung, werden sie heute oftmals zu einer Last für ihre Eigentümer.

Durch die Novelle des Baugesetzbuches im Jahr 2013 wurde zur Stärkung der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden die Möglichkeit der Nachverdichtung geschaffen. So soll die Infrastruktur besser ausgenutzt und eine weitere Flächenversiegelung im Außenbereich vermieden werden.

Die Planunterlagen können noch bis zum 1. Februar im Fachbereich Städtebau, Dominikanerkloster, Hasemauer 1, im 1. Obergeschoss eingesehen werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Die Planunterlagen sind auch auf der Seite www.osnabrueck.de/ buergerbeteiligung unter Bebauungs- und Flächennutzungspläne im Internet verfügbar.

Bildtext:
Neue Wohnungen sind Ziel der Stadtpolitik.
Foto:
Gründel
Autor:
Dietmar Kröger


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