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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Fünf Köpfe für ein Halleluja″ sind die Sieger
Zwischenüberschrift:
196 Mannschaften machen das Eisstock-Turnier auf dem Ledenhof erneut zum Erfolg
Artikel:
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Originaltext:
Sechs Wochen, 196 Mannschaften, Tausende Mitspieler und Besucher: Das Turnier im Eisstock-Schießen beim Winterzauber auf dem Ledenhof war auch im dritten Jahr ein Erfolg. Am Donnerstagabend fand das große Finale statt.

Osnabrück Es ist so ein Moment, in dem sich wildfremde Menschen, bildlich gesprochen, in den Armen liegen, und gemeinsam einfach nur Spaß haben: Wir haben keine Ahnung, wem wir gerade zujubeln, aber unser neuer Freund hier hat gesagt, die rote Mannschaft ist top, also feuern wir jetzt die an″, erzählen zwei Freunde vom Team Polarfüchse″. Sie selbst können sich noch gut an ihre Turnierteilnahme am Nikolaustag erinnern. Und auch daran, dass sie nach der Vorrunde ausgeschieden sind. Aber das Finale des großen Turniers wollten sie sich trotzdem anschauen.

Und weil der Kumpel der Mitarbeiter des Osnabrücker Servicebetriebs ihnen gerade gesagt hat, dass seine Freunde, die unter dem Namen Fünf Köpfe für ein Halleluja″ angetreten sind, ganz super sind, jubeln sie jetzt eben für die mit. Einig sind sie sich ohnehin alle in einem Punkt: Das Eisstock-Turnier ist eine tolle Sache, ein Höhepunkt für Osnabrück, das muss auf jeden Fall auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.″

Ins Leben gerufen wurde das Eisstock-Turnier vor drei Jahren, als auf Initiative der Osnabrücker Schausteller erstmals der Osnabrücker Winterzauber auf dem Ledenhof über die Bühne ging. Das Turnier selbst organisiert hat wieder die Agentur Alles bestens″, die mit gut einem Dutzend Mitarbeitern an den Turniertagen immer dienstags, mittwochs und donnerstags den reibungslosen Ablauf garantiert hat. Viele der Teilnehmer, in diesem Jahr waren es 196 Mannschaften mit jeweils rund einem halben Dutzend Mitspielern, waren Wiederholungstäter, die bereits zum zweiten oder gar zum dritten Mal teilnahmen.

So wie die letztlich siegreichen Fünf Köpfe für ein Halleluja″, die Mannschaft Firmus Ice Adler″, die sich mit Afro-Look-Perücken verkleidet hatte und im spannenden Finale den vierten Platz belegte, oder das Team Wärmflaschen″, die zwar, mit Wärmflaschen behängt, mit der besten jemals erreichten Vorrunden-Punktzahl ihre Finalteilnahme sicherten, aber am Finalabend trotzdem in der Vorrunde ausgeschieden sind.

Sie alle einte der Spaß an dem Turnier, das gemeinsame Erlebnis in der Vorweihnachtszeit und die sichere Absicht, auch im kommenden Jahr wieder teilnehmen zu wollen. Das kann man ja sowieso nicht trainieren, der Spaß ist das Wichtigste″, waren sich alle einig.

Auch für Christian Schäfer, Chef-Organisator des Turniers und Chef der Agentur Alles bestens″, stand der Spaß der Teilnehmer im Vordergrund. Er wusste zu erzählen, dass ganz unterschiedliche Teilnehmergruppe wie Freunde, Familien oder Kollegen wochenlang Spaß hatten, und berichtete von als Eisbären und Polizisten verkleideten Eisstock-Sportlern. Persönlicher Höhepunkt für ihn: Als eine Gruppe älterer Damen in der Vorrunde gewonnen hat.″ Auch Schäfer möchte, dass es im nächsten Jahr weitergeht und deutete an, dass dafür derzeit gute Chancen bestünden.

Und das Finale selbst? Von 15 qualifizierten Mannschaften erreichten die Firmus Ice Adler″, die Hohle Gasse″, Eis am Stiel″ und Fünf Köpfe für ein Halleluja″ die von Dennis Kurth fluffig-fröhlich moderierten allerletzten Runden. Schlussendlich belegte Fünf Köpfe für ein Halleluja″ den ersten, Eis am Stiel″ den zweiten und Hohle Gasse″ den dritten Platz. Die vier besten Mannschaften erhielten neben der Ehre eine mehr oder minder große Auswahl an Getränken einer emsländischen Schnapsbrennerei. Dem Spaß, der wie erwähnt im Vordergrund stand, dürfte das keinen Abbruch getan haben.

Bildtext:
Sie sind die Gesamtsieger: die Mannschaft Fünf Köpfe für ein Halleluja″.
Auf Geschicklichkeit und Konzentration kommt es beim Eisstockschießen an aber nicht zuletzt auch auf Glück. Deshalb hat auch jeder eine Chance.
Fotos:
André Havergo
Autor:
Ullrich Schellhaas


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