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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neues Baugebiet am Kampweg: Die Bürgerbeteiligung beginnt
Zwischenüberschrift:
Stadt legt Pläne öffentlich aus / Informationsabend am Mittwoch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 60 bis 70 Wohnungen versprechen sich die Stadtplaner von einem Baugebiet am Kampweg. Die Bürgerbeteiligung für das Planverfahren ist jetzt angelaufen. Am Dienstag findet ein Informationsabend in der Turnhalle der Grundschule Hellern statt.

Weil die Stadt unter Druck steht, mehr Wohnraum zu schaffen, werden jetzt auch Flächen auf ihre Eignung untersucht, die lange Zeit tabu waren. Das 3, 1 Hektar große Areal am Kampweg wird derzeit landwirtschaftlich genutzt, nur etwas mehr als die Hälfte soll allerdings bebaut werden. Falls der Rat den Bebauungsplan verabschiedet, will die Stadt das Ackerland erwerben.

Im Fachbereich Städtebau gibt es zwar schon Ideen und Skizzen für ein Wohngebiet am Kampweg – „ dieses Klötzchenmodell soll aber nicht suggerieren, dass wir fertig sind mit der Planung″, betont Stadtplaner Lars Bielefeld vom Fachbereich Städtebau. Der Entwurf sieht vor, dass kubische Häuser mit begrünten Flachdächern in drei Reihen parallel zur Straße errichtet werden. Im Nordosten, wo sich das geplante Baugebiet an die vorhandene Siedlung anschließt, sind Mehrfamilienhäuser mit maximal drei Geschossen angedacht, nach Süden und Westen Reihen- und Doppelhäuser mit lediglich zwei Vollgeschossen.

Nach den Plänen, die jetzt in die Bürgerbeteiligung gehen, soll am Kampweg ein stark verdichtetes, aber zugleich grünes Baugebiet entstehen. Den Übergang zur freien Landschaft an der Düte bildet ein Grüngürtel, außerdem wird die Siedlung in der Verlängerung des Tongrubenweges diagonal durchschnitten von einer schnurgeraden Baumreihe mit einem Fuß- und Radweg.

Eine Begrünung ist auch für die Flachdächer vorgesehen, nicht nur der Optik wegen. Weil die Fläche nah an der Düte liegt und in der Vergangenheit schon vom Hochwasser überschwemmt war, sollen die Gründächer einen Beitrag zur Wasserrückhaltung leisten, wie Stadtplaner Bielefeld erläutert. Und warum bis zu drei Geschosse? Wir müssen mit Grund und Boden sparsam umgehen″, lautet seine Antwort.

Den Menschen, die frei stehenden Einfamilienhäusern den Vorzug geben, hält er entgegen: Das ist moderner Städtebau kompakt und qualitätvoll! Auch wenn die Bebauung der Fläche in Hellern auf Widerstand stößt, sehen die Planer gute Gründe für den Standort. Das Baugebiet lasse sich gut in die vorhandenen Strukturen einbinden, heißt es im Fachbereich Städtebau, Geschäfte, Praxen und eine Grundschule gebe es in der Nähe. Für eine Stadt der kurzen Wege sei das ideal.

Bürgerbeteiligung: Bis zum 23. November liegen die Entwürfe für den Bebauungsplan Nr. 623 (westlich Kampweg) und die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans 2001 öffentlich aus, im Internet unter www.osnabrueck.de und als Skript im Fachbereich Städtebau, Hasemauer 1, Osnabrück, 1. Etage. Änderungsvorschläge und Einwendungen können bis zu diesem Termin schriftlich oder per Mail abgegeben werden. Es handelt sich um die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung, weitere Beteiligungsmöglichkeiten folgen.

Die Stadt informiert: Am Mittwoch, 7. November, um 19 Uhr findet eine Informationsveranstaltung des Fachbereichs Städtebau in der Turnhalle der Grundschule Hellern statt (Große Schulstraße 83 C).

Bildtext:
Bis zu drei Geschosse sind für das geplante Baugebiet am Kampweg vorgesehen. Dieser Entwurf soll aber noch offen für Veränderungen sein, heißt es im Fachbereich Städtebau.
Zeichnung:
Stadt Osnabrück
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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