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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gedenken an die Pogromnacht vor 80 Jahren
Zwischenüberschrift:
Büro für Friedenskultur kündigt mehrere Veranstaltungen zum 9. November an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen. Auch in Osnabrück wurde das jüdische Gotteshaus in Brand gesetzt, jüdische Bürger wurden verhaftet oder waren gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.

Jährlich wird an die Verbrechen und die Opfer dieser Nacht in einer zentralen Gedenkfeier erinnert, die seit 2001 durch Osnabrücker Schulen ausgerichtet wird. Zum 80. Jahrestag der Pogromnacht haben Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Erich-Maria-Remarque-Realschule diese Aufgabe übernommen und widmen sich unter dem Titel Wir erinnern uns Wir handeln! dem Thema Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart heute vor allem in Form von Hasskommentaren im Internet.

Im Anschluss an die Gedenkfeier, die am Vormittag des 9. November um 11.30 Uhr in der Aula des Schlosses beginnt, führt ein gemeinsamer Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der Alte-Synagogen-Straße. Am dortigen Mahnmal wird ein Kranz niedergelegt.

Begleitet werden die Veranstaltungen am 9. November durch ein Rahmenprogramm. So wird beispielsweise bis zum 20. Dezember im Foyer der neuen Universitätsbibliothek am Westerberg die Ausstellung Alles brannte! gezeigt, die jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen dokumentiert.

Am Donnerstag, 15. November, findet um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der jüdischen Gemeinde das Konzert Entartet? Zur Musikzensur im 20. Jahrhundert″ statt. Studierende des Instituts für Musik der Hochschule stellen zensierte Werke und eigene Kompositionen vor.

In dem Vortrag Banalität des Bösen″? berichtet Professor Christian Wiese bereits am Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr im Steinwerk der Katharinenkirche über die Geschichts- und Erinnerungsdebatten anlässlich Hannah Arendts Publikation Eichmann in Jerusalem″.

Details zu den genannten und weiteren Veranstaltungen sind in einem Faltblatt nachzulesen, das unter anderem in der Bürgerberatung und der Tourist-Info erhältlich ist sowie unter osnabrueck.de/ friedenskultur heruntergeladen werden kann.

Für die Gedenkveranstaltung am 9. November im Schloss ist eine Anmeldung unter Tel. 05 41/ 323-22 87 oder per E-Mail an die Adresse grewe.c@ osnabrueck.de erforderlich.


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