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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kein Damm durch Rubbenbruchsee!
Zwischenüberschrift:
See wird wie geplant ausgebaut
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kein Damm durch Rubbenbruchsee! - See wird wie geplant ausgebaut

Es wird keinen Damm durch den Rubbenbruchsee geben. Zu diesem Ergebnis kamen der Planungs- sowie Bau-, Garten- und Friedhofsausschuß der Stadt Osnabrück. Wie berichtet, hatte der Umweltschutzverein Ende vergangenen Jahres vorgeschlagen, im Nordbereich des Sees eine eingeschränkte Kommerzialisierung (u. a. Bootsverleih) zuzulassen, den Südbereich dem Naturschutz und der stillen Erholung vorzubehalten, sowie beide Bereiche durch einen bepflanzten Damm an der oberen Verengung des Rubbenbruchsees zu trennen.
Die ersten beiden Punkte waren identisch mit den bisherigen Vorstellungen der Stadt hinsichtlich des Ausbaues des Rubbenbruchsees. Neu war der Wunsch nach Anlegung des Trenndammes zwischen einem kleinen Nordbereich und dem sehr viel größeren Südbereich, in dem durch den Damm vor allem das Befahren mit Booten verhindert werden sollte.
Der Aufsteller des Gestaltungsplanes für den Rubbenbruchsee, Professor Peucker, vertrat vor den Mitgliedern des Planungsausschusses die Auffassung, daß durch einen Damm, der etwa ein Viertel des Sees abtrennen würde, die Großzügigkeit der Gestaltung ganz empfindlich gestört würde. Insbesondere der Nordteil würde mit seinen sehr kleinen Dimensionen an Attraktivität erheblich verlieren. Die Nutzungsbereiche könnten auf andere Art getrennt werden.
Die Verwaltung hat daher vorgeschlagen, den See wie geplant auszubauen. Dabei wird die Möglichkeit berücksichtigt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Engstelle im Bereich der nördlichen Aussichtsbastion eine leichte Holzbrücke zu führen. Damit wäre einmal ein vermehrtes Angebot an Rundwegmöglichkeiten, zum anderen auch ein verbessertes unmittelbares Ergebnis der Wasserfläche gegeben.
Um die Baukosten einer eventuellen Brücke nicht zu groß werden zu lassen, soll auf der Westseite das Ufer keilförmig in den See vorgezogen werden. Beide Ausschüsse haben diesem Vorschlag zugestimmt.


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