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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wieder freie Fahrt am Hasetor
Zwischenüberschrift:
Bauarbeiten drei Wochen vor dem Plan beendet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Drei Wochen früher als geplant sind am Montag alle Fahrspuren am Hasetor wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die Freigabe übernahm Oberbürgermeister Wolfgang Griesert persönlich der damit auch zum Ausdruck bringen wollte: Das Baustellenmanagement in Osnabrück ist besser als sein Ruf.

Osnabrück Die Bauarbeiten dienten dazu, die Radwege sicherer zu machen und der künftigen Elektrobuslinie 41 (M1) den Weg zu ebnen. Glück mit dem Wetter und eine optimale Abwicklung hätten das vorzeitige Ende der Bauarbeiten ermöglicht, sagte Griesert. Die Arbeiten seien zwischen Stadt, Stadtwerken und den Baufirmen eng aufeinander abgestimmt worden. Griesert: Die Achse B 68/ Hansastraße/ Hasetor ist eine unserer höchstbelasteten Einfallstraßen, deshalb führen in diesem Bereich Baumaßnahmen zu massiven Verkehrsflussbeeinträchtigungen. Folglich gilt unser Dank insbesondere den Unternehmen Dieckmann, Siemens, Hennig und Clausing.″

Die Ballung mehrerer Baustellen hatte in den Sommerferien massiv Kritik ausgelöst. Angestoßen hatte die Debatte IHK-Geschäftsführerin Anke Schweda. Die Arbeiten seien oft unkoordiniert und dauerten zu lange. Es fehle eine weitsichtige, verkehrsverflüssigende Planung″. Stadt und Stadtwerke wiesen die Vorwürfe zurück.

Neu ist, dass Busse an der Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße dem Knotenpunkt Süd künftig auch stadteinwärts fahren können. Zuvor wurden die Busse der Linien 4, 5 und 8 über die Straße Wachsbleiche geführt, was insbesondere zu Stoßzeiten zu großen Zeitverlusten führte. Der Verkehr wird dadurch besser fließen und für die Nutzer der Busse attraktiver″, sagt Stadtbaurat Frank Otte.

Trotz der vorzeitigen Öffnung des Knotenpunktes Süd für den Autoverkehr bleiben die Umleitungen für den Busverkehr aber vorerst noch bestehen. Einige Restarbeiten sind noch zu erledigen.

Mehr Sicherheit soll der Umbau für Radfahrer bringen. Sie können stadteinwärts am Knotenpunkt Süd die Hansastraße queren und werden in Fahrtrichtung rechts auf einem Radweg bis zur Vitischanze geführt. Dort können sie über eine Ampel weiter auf den Erich-Maria-Remarque-Ring fahren. Nach Angaben der Stadt ist damit eine Gefahr gebannt: Der zuvor vorhandene Radfahrstreifen sei regelmäßig von Lkw-Fahrern überfahren worden, wodurch Radfahrer gefährdet wurden.

Zusammen mit den Umbauarbeiten am Knotenpunkt Nord der Bramscher Straße, die im September ebenfalls vorzeitig abgeschlossen wurden, kostete der Umbau 1, 3 Millionen Euro. Davon entfielen 150 000 Euro auf die Erneuerung der Ampeln.

Bildtext:
Keine Baustelle mehr am Hasetor. Die Arbeiten waren nötig, um Bussen das Linksabbiegen aus der Bramscher Straße (im Vordergrund) zu ermöglichen und Radfahrer sicher über die Kreuzung zu führen.
Foto:
David Ebener
Autor:
Wilfried Hinrichs


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