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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Texte zur Kunst
Zwischenüberschrift:
Laischaft fördert: Tafeln erläutern Skulpturen im Stadtraum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Messingschilder an Skulpturen im öffentlichen Raum sollen in Zukunft Auskunft darüber geben, warum und in welchem Kontext der jeweilige Künstler sein Werk schuf. Drei Skulpturen wurden bereits mit den von der Herrenteichslaischaft finanzierten Schildern ausgestattet.

Kunst ist zum Teil so komplex, dass sie ohne Erklärung nicht zu verstehen ist″, erklärte André Lindhorst, der Leiter der Kunsthalle Dominikanerkirche, bei der Vorstellung des Projekts. Seine Texte sollen Osnabrückern, aber auch auswärtigen Besuchern Fragen beantworten, die bei der Betrachtung der Kunstwerke aufkommen. Die Menschen sollen verstehen können, warum wir die Objekte aufgestellt oder gehängt haben und was es mit ihnen auf sich hat″, sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius. Er bedankte sich bei Dr. Detlef Wulfetange, dem ersten Vorsitzenden der Herrenteichslaischaft, für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 1750 Euro. Zunächst werden die Skulpturen im Altstadtbereich mit erklärenden Texten versehen. Wulfetange stellte in Aussicht, auch die Produktion weiterer Schilder zu fördern.
Wir sehen diese Beschriftungen als sinnvolle Ergänzung zum Katalog Kunst im öffentlichen Raum″, der 2007 erschienen ist und ebenfalls von uns mitfinanziert wurde″, so Wulfetange. Auch die 14 verschiedenen Faltblätter, mit deren Hilfe man sich im Stadtgebiet auf Exkursion zu den Skulpturen begeben kann, waren mithilfe der Herrenteichslaischaft angefertigt worden. Lindhorst, der seitens der Stadt auch die zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum betreut, versteht die Tafeln als Teil seiner Vermittlungsarbeit: Das Projekt wird dazu beitragen, dass Bezüge zum Kulturleben der Stadt und zu ihrer Geschichte hergestellt werden können″, meinte Lindhorst und fügte hinzu: Bisher standen die Skulpturen stumm in unserer Stadt herum, jetzt sollen sie anfangen zu reden!
Der Bürgerbrunnen″ von Hans-Gerd Ruwe an der Stadtbibliothek, die Skulpturengruppe von Holger Voigts an der Katharinenkirche, Nicolas Dings′ Der Lügner″ am Rissmüllerplatz sowie das Relief von Heinrich und Jakob Brummack, mit dem an der Dominikanerkirche an getötete Kinder im Zweiten Weltkrieg erinnert wird, wurden bereits mit einem Schild ausgestattet. Weitere Werke im Altstadtbereich folgen im August.

Bildtext:
Bestens im Bilde: Detlef Wulfetange und Boris Pistorius (rechts) lesen das Schild an dem Relief an der Dominikanerkirche.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Tom Bullmann


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