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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Schluss, aus, vorbei: Laga endet mit Tanz, viel Musik und einer stolzen Zahl
 
Künstler feiern Finissage auf der Laga
Zwischenüberschrift:
Skulpturen für Patengemeinden
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Bad Iburg Bei herrlichem Sommerwetter erlebte die Landesgartenschau am Abschlusswochenende noch einmal einen wahren Besucheransturm. Tausende nutzten die vorerst letzte Gelegenheit, um über den Baumwipfelpfad zu schlendern oder die herbstliche Blumenpracht der Themengärten zu bestaunen. Während der Abschlusszeremonie gestern Abend verkündete Landrat Michael Lübbersmann die Zahl, die die Laga-Macher mit großem Stolz erfüllt (Bild rechts oben). Genau 586 735-mal ist die Gartenschau in den vergangenen 180 Tagen besucht worden 17 Prozent mehr als erwartet. Damit ist die Laga in Bad Iburg die erfolgreichste in diesem Jahr in Deutschland. Das großartige Ereignis″ habe einen tollen Schwung gegeben, den Stadt und Region für künftige Herausforderungen nutzen sollten, meinte der Landrat. Er übergab symbolisch den Staffelstab an Bad Gandersheim südlich von Hildesheim, wo 2022 die nächste niedersächsische Landesgartenschau stattfindet. In einem Bürgerentscheid hatten sich fast 60 Prozent der Bad Gandersheimer für die Ausrichtung der
Laga ausgesprochen. Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann wies in einer Grußbotschaft darauf hin, dass zum Ende der Gartenschau immer mehr Besucher gekommen seien. Es hat sich herumgesprochen, wie toll und einzigartig diese Laga ist.″ Traurig sind vor allem die vielen Dauerkarteninhaber aus Bad Iburg. Wir werden die Landesgartenschau sehr vermissen″, sagten zum Beispiel Bärbel Ulrich und Georg Wolf am Rande der Abschlusszeremonie. Derweil stimmten Liedermacher Christian Hüser und Maskottchen Rosalotta noch einmal ihren Song an, während Blumenkinder der Tanzsportgarde Bad Essen mit beiden über die Bühne hüpften (Foto links). Viel Applaus erhielt auch die Klatschperformance des Percussionensembles der Kreismusikschule (Bild rechts unten).
Fotos:
André Havergo

Den Abschluss ihres erfolgreichen Projekts auf der Landesgartenschau in Bad Iburg feierten am Samstag beteiligte Künstler und Organisatoren zusammen mit Freunden und interessierten Besuchern auf der Lichtung der Bildhauer mit einer Finissage.

Bad Iburg Fast alle waren sie noch einmal zusammengekommen unter dem großen Sonnensegel auf der Lichtung, umrahmt von ihren Kunstwerken. Frisch gepressten Apfelsaft und Apfeltaschen genießend, die der Kunst- und Kulturverein KuK SOL e. V. auftafelte, blickten sie auf sechs kreative und gesellige Monate zurück. Die Künstler Margit Rusert und Franz Greife hatten im April eine Holzskulptur erschaffen, die historische und kulturelle Besonderheiten Bad Laers vereint. Axel Buschmann erschuf ein Ahornblatt aus Sibirischer Lärche, das im Mai im See am Bad Iburger Waldkurpark installiert wurde. Rainer Ern bereicherte das Gemeinschaftsprojekt im Juni mit einem Segment aus seiner Skulpturenreihe Visavis″. Seine Holzskulptur zeigt menschliche Begegnungen, wie sie oft in einem Kurort wie Bad Rothenfelde geschehen. Jörg Spätig kreierte im August eine Metallskulptur mit Mörser und Stößel in Anlehnung an die industriell geprägte Stadt Dissen.

In Anbetracht ihrer weiten Anreise aus Niederbayern konnte Bildhauerin Martina Kreitmeier der Finissage am Samstag nicht beiwohnen. Im September gestaltete sie auf der Laga aus einem dreieinhalb Meter hohen Eichenstamm einen dynamischen Einradfahrer. Damit spielt sie auf die international erfolgreiche Einrad-Fahrerinnen-Gruppe des Sportvereins Blau-Weiß-Schwege″ und das Motto Glandorf bewegt″ an. Tatsächlich besuchten die Einradmädels″ aus Glandorf-Schwege sie am siebten September auf der Lichtung der Bildhauer.

Noch frisch ist der Schaffensprozess von Künstlerin Angela Große. Am fünften Oktober schloss sie ihr Werk aus Sandstein ab, das auf das voranschreitende Insektensterben aufmerksam macht. So wird ihre Sandsteinskulptur als Mahnmal langfristig einen Platz in Hilter finden.

Alle Skulpturen werden am 29. und 30. Oktober ihren Weg in die jeweilige Patengemeinde antreten. Die Laga bot den Rahmen für dieses Kooperationsprojekt des KuK SOL e. V. und der Städte und Gemeinden der Ilek-Region Südliches Osnabrücker Land. Die sieben namhaften Künstler fertigen ihre Skulpturen jeweils innerhalb eines Zeitfensters von zwei Wochen auf der Lichtung der Bildhauer an. Besucher der Gartenschau konnten den Schaffensprozess live miterleben.

Für die tolle Zusammenarbeit dankten auf der Finissage Vera Sprengkamp und Klaus-Dieter Weitzel vom KuK-Vorstand. Vera Sprengkamp hat den Prozess fotografisch begleitet und überreichte einen Gutschein für die Dokumentation in Buchform den Künstlern, den Vertretern der Gemeinden, Unterstützern aus dem Laga-Team und 62 Gästeführern der Südkreis-Ortschaften.

Bildtext:
Vertreter der beteiligten Gemeinden freuten sich mit Gastgeberin″ Annette Niermann (Zweite von links) über die neuen Skulpturen in ihren Heimatorten.
Foto:
Carolin Hlawatsch
Autor:
jan, Carolin Hlawatsch


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