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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wenn die schönsten Blütenträume wahr werden
Zwischenüberschrift:
Landesgartenschau in Bad Essen startet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD ESSEN. Malermeister Heiko Hiese (44) vom Kompetenzverbund Denkmalschutz hat eine klare Meinung: Diese Landesgartenschau hat Bad Essen schon jetzt einen richtigen Schub gegeben.″

Neben den öffentlichen Investitionen hätten auch viele Privatpersonen Aufträge an heimische Handwerker vergeben. Die Entscheidung für die Schau war ein regionales Konjunkturprogramm″, sagt Hiese. Dabei war Bad Essen eigentlich gar nicht am Zuge: Die Stadt Wiesmoor wollte ursprünglich die Landesgartenschau 2010 ausrichten.
Die Ostfriesen bekamen jedoch kalte Füße und zogen ihre Bewerbung zurück. Bad Essen war mutiger, warf den Hut in den Ring und bekam Ende März vergangenen Jahres den Zuschlag für eine Turbo-Gartenschau. In weniger als einem Jahr wurden die Vorbereitungen für eine Großveranstaltung getroffen, die vom 23. April bis 17. Oktober mindestens 400 000 Besucher anlocken soll. Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, spricht von einer extrem kurzen Vorbereitungszeit mit einem langen und harten Winter. Netto hatten wir viel weniger als ein Jahr, aber wir haben es gepackt.″ Sperling, der zuletzt die Gartenschau im nordrhein-westfälischen Rietberg zum Erfolg führte, war nach eigener Aussage sofort von Bad Essen angetan, denn dieser Ort mit diesem wunderschönen Kirchplatz hat ein eigenes Flair″.
Auch die ungewöhnliche Verbindung von zwei Orten, Schloss Ippenburg dem Herzstück der Schau und dem Bad Essener Ortskern mit Solepark, Kirchplatz und Blumenhallenschau, sei eine Herausforderung gewesen. Der beschauliche Kurort am Fuße des Wiehengebirges als Teil der Deutschen Fachwerkstraße glich in den vergangenen Monaten ebenso wie das Ippenburg-Gelände in der Tat einer einzigen Baustelle.
Bis Oktober 2010 ist das Soleheilbad Bad Essen im Osnabrücker Land nun Gastgeber für die vierte Niedersächsische Landesgartenschau unter dem Motto Ein Bad im Blütenmeer″. Ein Vergnügen für alle, die Gärten lieben. Harte Arbeit für alle jene, die am Projekt beteiligt waren.
Mit einem Investitionshaushalt von rund 3 Millionen Euro und einem Durchführungsetat von 6, 2 Millionen Euro wurde nach den Worten von Bad Essens Bürgermeister Günter Harmeyer ein Zeichen gesetzt. Oder wie der Staatssekretär im niedersächsischen
Landwirtschaftsministerium, Friedrich-Otto Ripke, es gestern bei der Eröffnungspressekonferenz formulierte: Bad Essen hat alles richtig gemacht. Gerade der ländliche Raum kann solche Aufgaben schultern.″
Neben der Vorfreude auf Blütenträume und 22 Hektar Gartengrün angesichts von 15 578 gepflanzten Stauden, 222 550 gesetzten Blumenzwiebeln, 2420 Sträuchern und rund 10 000 Frühjahrsblühern sehen die Verantwortlichen besonders die intensive Bürgerbeteiligung am Projekt Bad im Blütenmeer″ als positiv an.
Bürgermeister Harmeyer: Diese Landesgartenschau wird von breiter Zustimmung in der Bürgerschaft getragen.″ Bad Essen wolle sich als Standort für Tourismus und Gesundheitswirtschaft überregional stärker bekannt machen. Die Rückmeldungen von Hotels, Gaststätten und Pensionen belegten bereits jetzt ein reges Interesse an dieser Gartenschau.
Allein im Park von Schloss Ippenburg sind mehr als 50 Gärten angelegt worden. Unter anderem haben der Entertainer und Musiker Götz Alsmann sowie dessen Bassist Michael Müller einen Garten entworfen.

Bildtexte:
Ein bunter Frühlingsstrauß für den Ruheraum: Floristin Susanne Bökhoff sorgt für den letzten Schliff in der SoleArena.
Einige Arbeiten müssen noch erledigt werden. Stefan May von der Firma Boymann aus Glandorf hilft mit.
Foto:
ddp, Oliver Krato
Autor:
Andreas Schnabel


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