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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wo es in Osnabrück häufig kracht
Zwischenüberschrift:
Übersicht des Statistischen Bundesamtes zeigt Unfälle mit Verletzten sowie neuralgische Punkte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wo passieren in Osnabrück die meisten Unfälle? Wo trifft es insbesondere Fußgänger und Radfahrer? Überblick gibt der Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Er zeigt sämtliche Unfälle mit Verletzten sowie Unfallschwerpunkte auf.

Der Unfallatlas zeigt die Unfälle aus neun Bundesländern aus den Jahren 2016 und 2017, basierend auf den Angaben der Polizei. Auch für Osnabrück liegen Tausende Daten vor. Mit wenigen Klicks erhält der Nutzer einen Überblick über das Unfallgeschehen in der Stadt.

Jeder Punkt auf der Karte ist ein Unfall. Per Mausklick auf einen ist zu sehen, welche Verkehrsteilnehmer verletzt wurden. So erhält der Nutzer einen Überblick, wo etwa Radfahrer und Fußgänger häufig zu Schaden kamen.

Der Atlas gibt nicht nur Auskunft über einzelne Unfälle (Punkte), sondern auch zu Unfallhäufigkeiten an Straßenabschnitten. Besonders häufig kamen Verkehrsteilnehmer im Jahr 2017 an bestimmten Abschnitten des Johannistorwalls, auf der Iburger und Alten Poststraße, der Bohmter, Buerschen und der Pagenstecherstraße zu Schaden. Dort wurden je sieben bis zehn Personen verletzt.

Die für Radfahrer gefährlichsten Straßenabschnitte liegen am Heger- und Natruper-Tor-Wall, an der Natruper und Alten Poststraße, der Bohmter, Buerschen, Franz-Lenz-, Sutthauser und Kommenderiestraße sowie der Meller und Iburger Straße. Dort wurden 2017 jeweils zwischen drei und elf Radfahrer verletzt.

Autofahrer wurden vermehrt auf dem Wallring sowie den Ein- und Ausfallstraßen verletzt, wo das Verkehrsaufkommen am größten ist. Besondere Unfallschwerpunkte mit einer hohen Zahl verletzter Fußgänger gab es 2017 nicht.

Der Unfallatlas ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Er zeigt zwar sämtliche Unfälle mit Verletzten, nicht aber den Unfallverursacher. Unfälle mit reinen Sachschäden fließen nicht ein. Anders wäre eine übersichtliche Darstellung auch nicht möglich: Allein im Jahr 2017 registrierte die Polizeiinspektion Osnabrück, zuständig für Stadt und Landkreis, 12 796 Verkehrsunfälle. 2962 Personen wurden dabei leicht oder schwer verletzt. 22 starben.

Der Stadt Osnabrück ist der Unfallatlas bislang nicht bekannt gewesen. Entsprechend ist die Erhebung des Statistischen Bundesamtes für sie kein Instrument, um Unfallschwerpunkte zu identifizieren. Das ist Sprecher Gerhard Meyering zufolge gar nicht nötig: Die Polizei führt eine eigene Karte und hat die Details zu den Unfällen.″ Vertreter von Stadt, Polizei und Stadtwerken bilden eine Unfallkommission. Sie soll Unfallschwerpunkte erkennen und entschärfen.

3180 Menschen starben dem Statistischen Bundesamt zufolge im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen das ist der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren. Unter den Toten waren 382 Radfahrer. Im Schnitt kamen neun Verkehrsteilnehmer pro Tag ums Leben.
Autor:
Jörg Sanders


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