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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aus ärztlicher Sicht ein Skandal
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Kissenschlacht auf dem Westerberg″ (Ausgabe vom 15. September) haben uns weitere Leserbriefe erreicht, u. a. vom früheren Chefarzt für Anästhesie und Notfallmedizin des Marienhospitals.

Mit der Sanierung des letzten Teilstücks vom Lieneschweg Richtung Klinikum und Rubbenbruchsee wurde eine für kritisch kranke Notfallpatienten äußerst gefährliche Situation beseitigt. Glücklicherweise, denn Patienten im Schock vertragen auch in modernen Rettungswagen keine Erschütterungen. Organversagen und auch Reanimationspflichtigkeit können die Folge sein.

Nun wurden im gesamten Bereich der Gluckstraße verkehrsberuhigende Kissen verlegt, die im Vergleich zu in den bisher in der Mozartstraße verlegten Kissen eine zusätzlich lärmende , Rüttelqualität′ aufweisen. Dabei ist es gleichgültig, ob man mit 30 km/ h oder langsamer darüber hinwegfährt. Ein mir entgegenkommender Rettungswagen konnte diesem Problem nicht ausweichen.

Dies halte ich für einen Skandal, wie auch die laienhaften, beschwichtigenden Bemerkungen dazu vom städtischen Verkehrsdezernat. Ein wissenschaftlich verfertigtes Gutachten von einem notfallmedizinischen Fachgutachter hätte diese mittelalterliche Schikane vermieden. Wir leben im digitalen Zeitalter, in dem eine entsprechende Technik auch der Verkehrssteuerung hilft. Man muss sich nur darum kümmern.″

Dr. Rüdiger Cording

Osnabrück

Wenn man keine Berliner Kissen, sondern aufbetonierte Bremsbuckel hat, wenn in der Nachbarschaft alte Immobilien abgerissen werden, die Kipper mit und ohne Ladung über diese Poller donnern, die Handwerksbetriebe und Gärtner mit Anhängern darüber klappern, die Busse bremsen und dann wieder Gas geben und auch mal gerne ein Traktor mit schwerem Gerät jubelt nur fliegen ist schöner ja, wenn man das alles hat, dann wohnt man am Schledehauser Weg in Lüstringen.

Wenn sich kaum noch jemand an die 30-Zone hält und alles kurz und klein geparkt wird wegen der Waldschule, dann möchte man gerne auf dem Westerberg wohnen, denn von bevorzugter Wohnlage kann schon lange keine Rede mehr sein.″

Liesel Blume

Osnabrück
Autor:
Dr. Rüdiger Cording, Liesel Blume


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