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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weiter mehr als 1500 Einsatzkräfte bei Moorbrand
Zwischenüberschrift:
Ende der Löscharbeiten noch nicht absehbar / Brandherde ermittelt / Tornado im Einsatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Meppen/ Stavern Das Feuer im Moor bei Meppen ist nach Angaben der Bundeswehr unter Kontrolle, es gibt derzeit keine oberirdischen Brände. Der Landkreis Emsland kann derweil noch keine Angaben dazu machen, wann der Katastrophenfall aufgehoben wird.

Die Lage ist weiter stabil und das Feuer unter Kontrolle. In der fünften Nacht in Folge ist die Situation ruhig″, sagte der Leiter des Zentrums Brandbekämpfung der Bundeswehr, Andreas Sagurna bei einer Pressekonferenz auf dem Bundeswehrgelände.

Sagurna teilte mit, es gebe derzeit keine bestätigten oberirdischen Feuer. Wie groß genau die betroffene Fläche des Naturschutzgebietes Tinner und Staverner Dose″ sei, könne er weiterhin nur schätzen. Am vergangenen Samstag hatte die Bundeswehr beim Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Fläche überraschend deutlich größer eingeschätzt als zuvor statt von 800 Hektar geht man seitdem von bis zu 1200 Hektar aus.

Die Zahl der Einsatzkräfte lag gestern bei 1530, darunter 57 Bundeswehrfeuerwehrkräfte und 262 Soldaten. Damit hat sich die Zahl der zivilen Einsatzkräfte seit Ende vergangener Woche beständig erhöht und nicht wie erhofft und angekündigt verringert. Das bleibt aber unser Ziel″, sagte Sagurna. So sollten Soldaten die zivilen Kräfte bald ersetzen.

Im Einsatz sind weiter ein Transporthubschrauber und die Kräfte des Spezialpionierregiments 164. Oberst Thomas Groeters geht davon aus, dass insgesamt rund sechs Kilometer Brandschutzschneisen eingebracht und Wege ertüchtigt wurden. Die Feuerwehren bringen weiter große Mengen Wasser ein und versuchen, die Oberfläche des Moores zu kühlen. Andreas Sagurna betonte, die Feuerwehr verwende aus Umweltschutzgründen keinerlei Löschzusätze.

Keine Tests

Weitere Aufklärungsflüge mit Tornados sollten gestern weitere Erkenntnisse liefern. Anhand der dabei entstehenden Aufnahmen will Sagurna ermitteln, welche Glutnester noch in welcher Tiefe schwelen.

Wie lange die Löscharbeiten noch andauern werden, darüber wollte Sagurna nicht spekulieren. Auch die Frage, ob eine Evakuierung der Dörfer Klein und Groß Stavern unwahrscheinlicher geworden sei, konnte er nicht seriös″ beantworten.

Bildtext:
Versteckte Brandherde: Ein Infrarot-Luftbild aus einem Tornado ist über eine normale Luftaufnahme gelegt. Die hellen Stellen sind unterirdische Glutnester. Links im Bild die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr.
Foto:
Luftwaffe/ Bundeswehr/ dpa
Autor:
Tobias Böckermann


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