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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mehr als 100 Bürger beim Schinkelgang
Artikel:
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Osnabrück Mehr als 100 Teilnehmer haben nun am 52. Schinkelgang der Bürgervereine Schinkel-Ost und Schinkel von 1912 teilgenommen. Das berichtet der Bürgerverein Schinkel-Ost in einer Pressemitteilung.

Ausgangspunkt des Rundgangs durch die Stadtteile Schinkel und Schinkel-Ost war demnach der Schinkelstein, wo über die Bebauung der sogenannten Zirkuswiese gesprochen wurde. Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, habe noch keinen genauen Zeitpunkt benennen können, berichtet Walter Leineweber, Chef des Bürgervereins Schinkel-Ost, aber es werden jetzt wichtige Schritte eingeleitet, mit denen sich allerdings auch noch die politischen Gremien beschäftigen müssen″.

Ein weiteres Thema sei das Parken auf Gehwegen gewesen, so Leineweber weiter, unter anderem im Verlauf der Tannenburgstraße. Er habe die Stadt dazu aufgefordert, dagegen endlich geeignete Maßnahmen zu ergreifen″.

Dieter Westerkamp von der Bürgerinitiative Schinkelberg erläuterte bei einem Halt auf der Schinkelbergstraße, warum die Anlieger der Weberstraße es ablehnen, dass auf der ehemaligen Trasse der Mittleren Verbindung Ost″ im Umlageverfahren Bauland erschlossen werden soll. Unter anderem handele es sich um eine sehr sensible Fläche für das städtische Klima. Diese Ansicht vertreten auch die beiden Bürgervereine. Carsten Friderici vom Bürgerverein Schinkel von 1912 verwies zudem auf die beabsichtigte Bebauung von Grundstücken beim Schinkelbad und warnte auch in diesem Fall davor, die Frischluftzufuhr zu verbauen.

Im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen zwischen Friedensweg, Belmer Straße, Weitkampweg und A 33 bat der Bürgerverein Schinkel-Ost darum, neben der Berücksichtigung wichtiger ökologischer Belange auch darauf zu achten, dass dort kein sozialer Brennpunkt entsteht.

Weitere während des Schinkelgangs erhobene Forderungen waren der Mitteilung zufolge unter anderem eine Renaturierung des Röthebachs (hierzu habe es positive Signale vonseiten der Verwaltung gegeben), ein Lückenschluss″ des Gehwegs auf dem Friedensweg in Höhe des Friedhofs und eine endgültige Regelung des Parkens am Sportplatz Schinkelberg.

Hinsichtlich der Veränderungen des Busnetzes seien zwar nicht alle Forderungen erfüllt worden, heißt es vonseiten des Bürgervereins. Zumindest sei es aber gelungen, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, die für die Anbindung der Stadtteile wichtigen Haltestellen Gretesch″ und Schmiedeweg″ zu erhalten.
Autor:
pm, ack


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