User Online: 1 | Timeout: 09:02Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Moorbrand bringt Bundeswehr in Bedrängnis
 
Wie eine Vulkanlandschaft
 
Unterschätzte die Bundeswehr das Gefahrenpotenzial?
Zwischenüberschrift:
Grüne stellen Strafanzeige / Kritik von Weil / Land bereitet sich auf Evakuierungen vor
 
Moorbrandfläche im Emsland inzwischen größer als 1000 Fußballfelder / Bürger in Gemeinde Stavern von Bundeswehr enttäuscht
 
Bei Waffentests mit einem Kampfhubschrauber gerieten bereits am 4. September Moorflächen in Brand
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Der Moorbrand auf dem Gelände der WTD 91 bei Meppen wütet unvermindert weiter. Seine politischen Ausläufer erreichten gestern Hannover: Die Grünen stellten Strafanzeige gegen die Bundeswehr und fordern Aufklärung vom Innenminister.

MeppeN/ HannoverFür die Bundeswehr könnte der gewaltige Moorbrand auf ihrem Übungsgelände bei Meppen Konsequenzen haben. Der Grünen-Landtagsabgeordnete und frühere niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer teilte gestern mit, Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen die Bundeswehr gestellt zu haben.

Jeder andere, der bei einer solchen Gefahrenlage aufgrund extremer Trockenheit im Moor zündelt oder auch nur eine Zigarettenkippe wegwirft, müsste sich strafrechtlich verantworten″, so Meyer. Wir sehen keinen Grund, warum die Bundeswehr anders behandelt werden sollte, wenn sie sogar Raketen ins Moor schießt und dabei nicht einmal funktionsfähiges Löschgerät bereithält.″

Von Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) fordern die Grünen heute im Innenausschuss eine umfassende Unterrichtung zu dem Löscheinsatz″. Pistorius versicherte gestern: Wir tun alles dafür, dass die Beeinträchtigung für die Menschen, aber auch für Felder und Waldgebiete so gering wie möglich bleibt.″ Heute will er sich vor Ort ein Bild von der Lage verschaffen.

Seit Anfang September brennt es auf der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD) 91 bei Meppen, ausgelöst offenbar durch Waffentests. Mittlerweile hat sich der Brand auf eine Fläche von 800 Hektar ausgeweitet. 720 Helfer waren gestern im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Reinhard Winter, Landrat des Landkreises Emsland, sagte, er rechne damit, dass es noch bis in den Oktober hinein brennen werde, weil erst dann mit nennenswerten Niederschlägen zu rechnen sei.

Höchste Priorität hat deshalb die Eindämmung des Feuers. Das Land Niedersachsen bereitet sich für den Fall einer weiteren Ausbreitung auch auf Evakuierungen vor. Diese Pläne würden wahrscheinlich einige Hundert Menschen betreffen, hieß es. Die Evakuierung der Orte Stavern und Sögel hatten die Einsatzkräfte erwogen und die Abläufe durchgespielt. Letztlich stand das aber nicht zur Debatte″, sagte ein Polizeisprecher.

Die Bundeswehr hatte gestern erstmals vor Ort eine Stellungnahme abgegeben. Der Leiter Brandschutz der Truppe, Andreas Sagurna, bedauerte Ursache und Folgen des Brandes und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Nachfragen etwa zu möglichen Fehlern der Bundeswehr ließ Sagurna allerdings nicht zu.

Kritik setzte es derweil von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD): „ Wenn ich ehrlich sein soll, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, nach solch einem trockenen Sommer Schießübungen im Moor zu veranstalten″, sagte Weil. Landesumweltminister Olaf Lies (SPD) forderte die Bundeswehr zur Aufklärung auf: Es ist unglaublich, was wir da gerade erleben, und ein großer Schaden für die Umwelt″, so Lies.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte im Gespräch mit unserer Redaktion: Selbstverständlich wird die Bundeswehr intern der Frage nachgehen, ob bei dem Test in Meppen geltende Vorschriften verletzt beziehungsweise Ermessensspielräume falsch genutzt wurden oder es eventuell Regelungslücken bei den Brandschutzvorschriften der Bundeswehr gibt, die wir schließen müssen.″

Vor gesundheitlichen Folgen durch die starke Rauchentwicklung warnte derweil Gary Zörner vom Delmenhorster Labor für Chemische und Mikrobiologische Analytik (Lafu). „ Beim Brand eines Moores entstehen PAKs polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die hochgradig krebserregend sind″, sagte er. Die Behauptung, dass keine Gefahr bestehe, sei eine glatte Lüge″.

Der Naturschutzbund Nabu befürchtet eine ökologische Katastrophe in der Tinner Dose, die innerhalb der WTD 91 liegt und eines der wichtigsten Moor- und Vogelschutzgebiete Europas ist. Man könne davon ausgehen, dass unzählige Reptilien, Amphibien und seltene Insekten durch den Brand umgekommen sind″. Seite 3

Brand im Moor: Weitere Texte, Eindrücke und Hintergründe, Videos und Bildergalerien von der Lage im Emsland sowie einen Liveticker finden Sie auf noz.de

Bildtext:
Es brennt weiter: Mehr als 700 Brandbekämpfer sind inzwischen auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen im Einsatz.
Foto:
dpa/ Stephan Konjer

720 Einsatzkräfte haben gestern weiter gegen den Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD) bei Meppen gekämpft. Durch den abflauenden Wind hatte sich die Lage am Morgen vorübergehend etwas entspannt. Hinter den Kulissen herrscht aber hektische Betriebsamkeit.

Meppen Beim Blick aus dem Flugzeugfenster verschwimmen die zahllosen Rauchwolken in der Ferne mit den Wolken am Himmel. Rund zehn Kilometer vor dem brennenden Moor wirkt das Gebiet, als sei hier vor einiger Zeit ein Vulkan ausgebrochen. Überall weiße Rauchsäulen, im dunklen Grün leuchten hier und da rote Flammen, weiter entfernt bedeckt Asche den verbrannten Boden. Aber auch Wassertümpel sind aus der Luft zu erkennen.

Die Bundeswehr hat gestern das Gebiet über der Gefahrenzone nicht gesperrt. Lediglich bis 1500 Fuß, also rund 450 Meter, dürfen Flugzeuge nicht über dem brennenden Moor fliegen. Denn die Brandbekämpfer setzen bis zu dieser Höhe Drohnen ein, um von oben zu überwachen.

Rund um das riesige Gebiet sind an vielen Zufahrten rote Feuerwehrautos und blaue THW-Fahrzeuge zu erkennen. Hier und da wurden Türme errichtet, um vom Rand des Brandfeldes aus einen besseren Überblick zu haben. Im südlichen Bereich ist zu erkennen, wie Wasser aus einem Feuerwehrschlauch auf das Gelände strömt. Angesichts der riesigen betroffenen Fläche wirkt es, als versuche jemand, einen Holzkohlegrill mit einem Wassertropfen zu löschen.

Im Vergleich zum Tag zuvor stand gestern allerdings weniger Rauch über dem Gelände, als eine gigantische Wolke aus Staub, Rauch und Wasserdampf bis nach Bremen gezogen war. Hinter den Kulissen herrschte gestern dennoch Hektik: Nach einer Lagebesprechung im Kreishaus eilten der emsländische Landrat Reinhard Winter und Dezernent Marc-André Burgdorf zur Einsatzleitung auf der WTD. Am Nachmittag gab es dann eine kurzfristig angesetzte Stellungnahme der Bundeswehr. Tenor: Es tut uns alles sehr leid.″ Nachfragen nicht erlaubt.

Was genau am Dienstag zu der bundesweit beachteten Rauchwolke geführt hatte, ließ sich gestern nicht zweifelsfrei ermitteln. Erst nach vielen Gesprächen mit Feuerwehrvertretern, Behörden und Pressesprechern ergab sich ein Lagebild. Die WTD teilte zunächst lediglich mit, dass das Feuer nicht wie am Dienstag befürchtet auf benachbarte Wälder übergegriffen habe. Immerhin.

Übergreifen verhindert

Am Nachmittag lud die Bundeswehr kurzfristig zu einer Pressekonferenz vor der Hauptwache der WTD in Meppen ein. Von Entwarnung keine Spur: Das Feuer, das am Montag nach offiziellen Angaben 500 Hektar groß gewesen sein sollte, hatte sich bis gestern auf 800 Hektar ausgebreitet größer als 1000 Fußballfelder.

Am Nachmittag bedauerte der Leiter des Zentrums Brandschutz der Bundeswehr, Andreas Sagurna, außerordentlich, dass es zu dem durch Tests ausgelösten Brand gekommen ist und dass es Einschränkungen für die Bevölkerung gibt″. Obwohl die eingeleiteten Maßnahmen zur Brandbekämpfung Fortschritte machten, sei die Dauer des Einsatzes derzeit noch nicht absehbar.

Die Einsatzkräfte vor Ort leisten Enormes, um den Brand weiter unter Kontrolle zu halten und zu löschen″, sagte Sagurna. Neben den Feuerwehrkräften der Bundeswehr seien auch zivile Feuerwehren, THW, Spezialpioniere und Heeresaufklärer im Einsatz insgesamt rund 720 Kräfte. Ihnen allen, aber auch den eingebundenen Behörden und Entscheidungsträgern auf kommunaler und Landesebene gilt der besondere Dank der Bundeswehr″, sagte er.

Deutlicher wurden gestern Landrat Reinhard Winter und Kreisdezernent Marc-André Burgdorf: Das Großfeuer wird bis Mitte Oktober brennen″, sagten sie auf Anfrage unserer Redaktion, nachdem sie zuvor erstmals an einer Lagebesprechung auf der Erprobungsstelle mit der Bundeswehr teilgenommen hatten. Man benötige wohl durchgängig kräftige Niederschläge, damit das Feuer erlösche, sagte Winter. Diese erwarten die Meteorologen der Bundeswehr erst für Mitte Oktober. Ab sofort werde ein Mitarbeiter des Landkreises regelmäßig an den Besprechungen teilnehmen.

Drohnen in der Luft

Die Zuständigkeit liege allerdings ganz eindeutig bei der Bundeswehr, weil bislang nur deren Areal betroffen sei. Die WTD habe inzwischen Brandspezialisten aus Sonthofen geholt. Zudem würden Soldaten einer Pioniereinheit gezielt Gräben in der Fläche ziehen. Diese werden dann wiederum mit Wasser aus der Radde, aus dem Dortmund-Ems-Kanal und aus Tiefbrunnen geflutet. Burgdorf ergänzte, dass die Glutnester unterirdisch schwelten″. Tagsüber würden diese dann durch Wind und Sonne immer wieder entflammt.

Laut Bundeswehr wurden und werden fortlaufend Luftschadstoffe überprüft und als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft. Drohnen der Bundeswehr sind in der Luft, um mit Wärmebildkameras mögliche Glutnester auszumachen. Exakte Daten liegen noch nicht vor. Landrat Winter forderte aber die Bevölkerung auf, weiterhin Fenster und Türen zu schließen. Bei südlichen und südwestlichen Winden war gestern speziell das nördliche Emsland betroffen.

Stavern ist die Gemeinde, die am nächsten an den Brandherden auf dem WTD-Gelände nördlich von Meppen liegt. Am Dienstagabend zog der Rauch durch das Dorf. Die Einwohner fühlten sich im Stich gelassen von der Bundeswehr.

Es ist beängstigend, dass man keine Info bekommt″, sagt Anne Brune gestern. Was sie sich wünschen würde, sagte sie kurz und knapp: Auskünfte.″ Auch Reiner Eikens findet die Kommunikation von der WTD ganz schlecht″. Er formulierte einen harten Vorwurf an die Bundeswehr: Denen ist ganz egal, was hier passiert.″

In Stavern selbst ist der Moorbrand allgegenwärtig. Das THW hatte zwischenzeitlich ein großes Lager dort aufgeschlagen und bestimmte den Verkehr im Ort. Medienvertreter versuchten, Informationen zu bekommen, sprachen mit den Anwohnern. Hier ist gerade Ausnahmezustand″, sagte Tanja Wessels, die im Dorfladen, einem der Treffpunkte in Stavern, hinter der Verkaufstheke steht.

Bei einem Großereignis in einem kleinen Dorf kocht auch schnell die Gerüchteküche hoch. Das bestätigte Anne Brune. Die zwischendurch aufgekommene Nachricht, dass Stavern evakuiert werden müsse, hätte sie sogar zum Weinen gebracht, sagt sie. Auch andere Gerüchte machten im Dorf die Runde. Ein bisschen mehr Information wäre einfach schön″, sagte Sabine Beelmann vom Kindergarten St. Marien im Dorfzentrum. Auch bei den Kindern, sagt Beelmann, sei der Brand inzwischen ein großes Thema.

Brandkatastrophen: mehr Beiträge auf noz.de/ vermischtes

Bilstext:
Jede Menge Rauch steigt auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD) bei Meppen auf. Den Moorbrand zu löschen wird wohl noch Wochen dauern.
Foto:
Stefanie Witte

Moore und Moorbrände

Bestimmt bist Du mit Deinen Eltern schon einmal im Wald spazieren gegangen. Gerade im Herbst ist es dort häufig matschig und feucht. Nicht selten gibt es in der Nähe von Wäldern sogenannte Moore . Das sind Gebiete, in denen der Boden ständig nass und mit Wasser vollgesogen ist. Deshalb können dort nur bestimmte Pflanzen wachsen, zum Beispiel Gräser und Moose . Bäume würden im Moor umkippen, weil sich ihre Wurzeln nicht im Boden halten. Durch das viele Wasser befindet sich auch nur wenig Sauerstoff in der Erde. Abgestorbene Pflanzen zersetzen sich darum nicht vollständig. Das, was von den Pflanzen dann nach einiger Zeit übrig bleibt, nennt man Torf .

Da Torf sehr schnell entflammbar ist und sehr gut brennt, kommt es immer wieder zu Moorbränden zum Beispiel, wenn es längere Zeit warm war und das Wasser im Boden verdunstet ist. Dabei kokelt der Torf in der Regel unter der Oberfläche vor sich hin, ohne dass sich Flammen bilden denn dafür gibt es dort zu wenig Sauerstoff. Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr ist es besonders schwierig, solche unterirdischen Moorbrände zu löschen, auch weil der Wind das Feuer immer wieder anfacht. Hinzu kommt, dass die Feuerwehr mit Fahrzeugen nicht nah genug an die Brandstellen herankommt, da der matschige Boden dafür oft zu instabil ist. apo

NA KLAR!

Erzählnachricht
für Kinder

Meppen Der Brand auf der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr in Meppen beschäftigt derzeit viele Bürger im Emsland. Die Bundeswehr selbst hält sich mit Informationen sehr zurück. Wir haben einige Fakten zusammengetragen:

Seit wann brennt es auf der WTD 91? Seit dem 4. September 2018 brennen Moorflächen auf dem Gelände. Der Brand befindet sich auf dem WTD-Gelände in etwa auf Höhe Stavern. Die Bundeswehr sprach zu dem Zeitpunkt von zwei Brandherden in einer Größe von jeweils sechs Fußballfeldern.

Wie ist es zu dem Brand gekommen? Nach Informationen unserer Redaktion hatten Waffentests mit einem Kampfhubschrauber, der Raketen in das Moor geschossen hat, den Brand ausgelöst.

Warum hat die WTD trotz Trockenheit den Waffentest durchgeführt? Es ist unsere Hauptaufgabe, Versuche und Tests mit Waffensystemen durchzuführen″, sagt der Technische Regierungsdirektor der WTD, Dieter Grönninger. Vor jedem Versuch wird eine Gefahrenanalyse gemacht. Wir hielten das Restrisiko für gering.″ Ob man das Gefahrenpotenzial unterschätzt habe, kommentierte Grönninger nicht. Die Bundeswehr hat eine umfassende Überprüfung angekündigt.

Wie konnte sich der Brand so stark ausbreiten? Die Feuerwehr der Bundeswehr war umgehend nach der Entdeckung des Flächenbrandes am 4. September ausgerückt. Auf dem Weg zum Brandherd ging jedoch ein spezielles Löschraupenfahrzeug kaputt. So konnte sich das Feuer in dem nur schwer zugänglichen Areal weiter ausbreiten.

Wann wird der Moorbrand gelöscht sein? Diese Frage lässt sich nicht konkret beantworten. Bislang konnte eine Ausbreitung des Brandes nur verhindert werden, weil der Wind nicht zunahm. Die Beteiligten hoffen auf einen ergiebigen Regen am Wochenende. Es sei aber wahrscheinlich, dass es noch mehrere Wochen brennt.

Warum ist ein Moorbrand so schwer zu löschen? Die Besonderheit bei einem Moorbrand ist, dass das Feuer bis tief in das Erdreich eindringen und weiter schwelen kann. Es ist kompliziert, hier gezielt mit Wasser an den Brandherd zu kommen. Große Flammen gibt es in der Regel nicht, nur starke Rauchentwicklungen können vorkommen.

Welche Gefahren gehen durch den Rauch für die Bevölkerung aus? Das kann derzeit nicht genau beantwortet werden. Es handelt sich bei einem Moorbrand um natürliches Brennmaterial. Die Bevölkerung in der Gegend wird gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten.

Welche Konsequenzen hat der Brand für die Natur? Der Nabu spricht von 500000 Tonnen CO2, die durch den Brand freigesetzt worden sein sollen. So viel, wie 50000 Bundesbürger zusammen in einem Jahr verursachen. Von offizieller Seite wurde diese Zahl nicht bestätigt.

Bildtext:
Eine riesige Rauchwolke war am Dienstag über dem Gelände zu sehen.
Foto:
dpa
Autor:
Tobias Böckermann, Kai Hasse, Marion Trimborn, Klaus Wieschemeyer, Malte Goltsche, Hermann-Josef Mammes, Stefanie Witte, Harry de Winter


Anfang der Liste Ende der Liste