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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Begegnen und bewegen
 
Lieder zum Mutmachen und Nachdenken
 
Mit dem Duft nach Schokolade
Zwischenüberschrift:
Mikadowald und Pfützenweg: Die Tegelwiese ist Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung
 
Konzert des Osnabrücker „Abseits?!″-Chores im Waldkurpark
Artikel:
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Originaltext:
Nur scheinbar auf den ersten flüchtigen Blick wirkt die Tegelwiese wie ein Nebenschauplatz der vielfältigen Attraktionen, die die Landesgartenschau im nahe gelegenen Waldkurpark und im Charlottenseepark bietet.

Von

Bad Iburg Als Aufenthalts- und Begegnungsstätte sowie als generationenübergreifende Bewegungsverführer zeigt sich die Tegelwiese gleich in Doppelfunktion. An der Sebastian-Kneipp-Allee gelegen, entwickelte der Förderverein Landesgartenschau 2018 in ehrenamtlicher Eigenleistung und mithilfe etlicher Sponsoren zum einen eine wesentliche Säule des Gesundheitskonzepts nach Kneipp, gleichzeitig ist die Tegelwiese jedoch auch Schwerpunkt der Landesgartenschau.

Zwischen Stadt und Wald

Wir verstehen die Tegelwiese nicht allein als Sommermärchen zur Laga, sondern wir setzen auf Nachhaltigkeit gerade auch nach Ende der Gartenschau″, verdeutlichten Matthias Partetzke, Vorsitzender des Fördervereins, sowie Hans Tovar, Vorstand des Fördervereins, im Pressegespräch. Aktivitäten kombiniert mit Ruhezonen, Wegeführungen als Inklusionspark sowohl für gesunde Menschen als auch
für solche mit Handicap, das Bewegungsband Tegelwiese sei als Bindeglied zwischen der Innenstadt und dem Naherholungsgebiet Teutoburger Wald konzipiert, so beide Vertreter des Fördervereins.

Wesentliche Elemente des Parks sind ein in Wellen angelegter Trainings- und Sportweg, ein Wasserpfützenweg, der sich durch Gräserlandschaften schlängelt, der Mikadowald aus 20 Stahlstangen zum Klettern bis in sechs Meter Höhe, eine Trailtreppe, Treffpunkt für Bewegung, Spiel oder zum Verweilen sowie ein Schaukelgarten für Junge und jung Gebliebene.

Große Unterstützung

Blickfang sind zudem die bis zu acht Tonnen schweren Findlinge zum Erklimmen oder einfach nur zum Ausruhen. Zahlreiche Projekte wurden mit Unterstützung der Stadt, der Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken, des Radsportclubs Teuto Tour und der Bad Iburger Grünen realisiert.

Mit dem Kolbach verläuft gewässerbegleitend der Kneipp-Wanderweg und Umweltbildungspfad, realisiert vom Natur- und Unesco-Geopark Terra-Vita. Er verbindet fußläufig die Innenstadt über den Naturraum Tegelwiese mit dem Hauptwanderwegenetz im Dörenberg. Auf Bad Iburg warteten auch nach der Laga vielerlei Herausforderungen. Matthias Partetzke und Hans Tovar werben daher auch weiterhin für neue Mitglieder im Förderverein.

Bilder und Berichte von der Landesgartenschau finden Sie im Internet auf unserer Themenseite www.noz.de/ laga

Bildtexte:
Sie freuen sich über den bisherigen Erfolg der Landesgartenschau und über die Resonanz ihres Bewegungsbandes
Tegelwiese (von links): Hans Tovar, Matthias Partetzke, dessen Ehegattin Melanie und Sohn Finn auf der Mehrgenerationenschaukel.
Der Mikadowald ist eine von vielen Attraktionen des Bewegungsbandes Tegelwiese. Gekonnt und mutig erklimmt Finn Partetzke eine der sechs Meter hohen Stangen.
Fotos:
Rolf Habben

Bad Iburg Eine besondere Atmosphäre herrscht stets bei Konzerten auf der Waldterrasse. Hier ist Kirche auf der Laga zu Hause. Dort, zwischen den hohen Bäumen des Waldkurparks, tritt am morgigen Sonntag, 26. August, dreimal der Osnabrücker Straßenchor Abseits?!″ auf.

Einen Straßenchor kannte Rosalotta bisher noch nicht. Deshalb war sie neugierig und besuchte im Vorfeld der Abseits?!″- Konzerte eine Probe des Osnabrücker Straßenchores. Der heißt genauso wie die Straßenzeitung in Osnabrück und probt im Haus der Tageswohnung für wohnungslose Menschen der SKM, dem Katholischen Verein für soziale Dienste in Osnabrück, an der Bramscher Straße nahe dem Hasetor.

Bei uns singen Besucher, ehemalige Besucher und ehrenamtliche Mitarbeiter der Tageswohnung mit″, berichtet Thomas Kater von der SKM. Zur Stammbesetzung gehörten seit der Chorgründung 2011 rund 15 bis 20 Sänger. Sie sind von Anfang an mit dabei, andere sind im Laufe der Zeit hinzugekommen″, so Kater, der auf die Frage nach dem Repertoire des Abseits?!″- Chores antwortet: Stolz sind wir auf die Stücke mit unseren eigenen Texten. Die haben wir aus dem Chor heraus geschrieben.″ Ein Beispiel sei das Stück Traumhaus″ von Dirk Bardelmeier (Text) und Rike Kinnemann (Musik): „ Leider ist nicht jedem Leben ein Zuhause oder nur Dach gegeben. Denen bleibt vom Gestern, Heut′ und Morgen nur das Gefühl von Angst und Sorgen″, heißt es darin. Wir können aber auch Schlager und covern Stücke, die uns gefallen und einen sozialen Hintergrund haben″, fügt Kater hinzu und nennt als Beispiele Durch schwere Zeiten″ von Udo Lindenberg, Wunder geschehen″ von Nena oder Steh wieder auf″ von Gregor Meyle. Dem Chor gefallen Stücke, die Mut machen, etwas an der eigenen Lebenssituation zu ändern. Das scheint anzukommen.

Aktuell tritt der Chor der Wohnungslosen mit Schülern der Integrierten Gesamtschule Osnabrück in einem gemeinsamen Musical auf. Am heutigen Samstag ist er bei der Kulturnacht Osnabrück zu erleben, und Sonntag folgen die Auftritte auf der Laga. Die Idee, dort aufzutreten, hatte eine Mitsängerin, die aus Georgmarienhütte kommt″, erzählt Kater, der für das Konzert eine bunte Mischung″ an Liedern verspricht.

Die Laga-Besucher können den Chor um 15 und um 16 Uhr jeweils für eine halbe Stunde auf der Waldterrasse hören. Außerdem gestalten die Sänger die Andacht, die um 17 Uhr an gleicher Stelle beginnt.

Bildtext:
Rosalotta besuchte den Chor in Osnabrück.
Foto:
PR/ Schmidt

Die Schokoladenblume, auch Schokoladen-Kosmee genannt, trägt ihren Namen nicht ohne Grund: Cosmos atrosanguineus duftet unverkennbar nach Zartbitterschokolade. Damit lockt sie Schwebfliegen, Hummeln, Bienen und Schmetterlinge an. Sie wird oft mit der echten Schokoladenblume″ (Berlandiera lyrata) verwechselt, die gelbe Blüten hat und nach Vollmilchschokolade duftet. Die Kosmee gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und stammt ursprünglich aus den Eichen- und Kiefernwäldern Mittelamerikas. Ihre Blüten sind dunkelrotbraun und zeigen sich von Juli bis Oktober. Überwintern kann die Schokoladenblume ähnlich wie Dahlienknollen in einer Sandkiste, kühl stehend. Dafür wird der Wurzelstock im Herbst ausgegraben.

Bildtext:
Mit ihrem aromatischen Duft lockt die Schokoladen-Kosmee Insekten an.

Foto:
PR/ Imma Schmidt
Autor:
Rolf Habben, pm, sarr, is


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