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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
So viele Hitzetage wie noch nie
Zwischenüberschrift:
Wetterrekord: 17-mal über 30 Grad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der Tropensommer hat der Region doch noch einen Rekord beschert. Seit Ende Mai hat es in Osnabrück und Umgebung so viele Hitzetage gegeben wie noch nie seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen.

An der Wetterstation der Meteogroup im Osnabrücker Stadtteil Haste stieg das Quecksilber an 17 Tagen auf über 30 Grad Celsius. Meteorologen sprechen dann von Hitze- oder Tropentagen. Der Rekord lag bisher bei 15 Tropentagen, und zwar in den Hitzesommern 1953 und 2003.

Anders als vor 15 Jahren, als es im August an elf aufeinanderfolgenden Tagen heißer war als 30 Grad, waren in diesem Jahr die Tropentage gleichmäßiger verteilt. Eine Rekordtemperatur wurde nicht verzeichnet. Weiterhin gilt der 12. August 2003 mit 37, 2 Grad als heißester Tag in der Osnabrücker Wettergeschichte, gefolgt vom 19. August 2012 mit 37, 1.

Als diesjährigen Spitzenwert zeigte das Thermometer am 7. August 36, 7 Grad. An diesem vorletzten Tag der Sommerferien strömten Kinder und Erwachsene in Scharen in die Freibäder. Das Osnabrücker Moskaubad verzeichnete mit knapp 5000 Besuchern einen Tagesrekord.

Nach einem trockenen Frühjahr gab es die ersten Hitzetage 2018 bereits im Mai: am 29. Mai mit 31, 7 Grad und am 31. Mai mit 30, 2 Grad Celsius. Der Juni brachte lediglich einen Tropentag, gefolgt vom Juli mit acht (unter anderem 35, 4 Grad am 25. Juli) und sechs im August. Zum 17. und möglicherweise letzten Mal in diesem Sommer stieg die Temperatur am vergangenen Mittwoch, 22. August, auf über 30 Grad Celsius. In Osnabrück-Haste wurden genau 30, 8 Grad gemessen.

Mehr noch als die Hitze war in diesem Jahr die Trockenheit ein Thema. Seit April fiel im Vergleich zum langjährigen Mittel zu wenig Regen, und wenn, dann sehr punktuell. Wobei die Situation im Raum Osnabrück weniger angespannt ist als in anderen Teilen Deutschlands.

Ein weiteres rekordverdächtiges Phänomen bezieht sich auf zwei außergewöhnlich heiße Sommernächte in diesem Jahr. Am 26. und 27. Juli fiel das Quecksilber an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nicht unter 20 Grad. Auch das sind Temperaturen, wie sie sonst nur in den Tropen vorkommen.

Bildtext:
Heißester Tag des Sommers war der 7. August mit 36, 7 Grad.
Foto:
dpa/ Patrick Pleul
Autor:
Holger Jansing


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