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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die ganze Stadt wird in Beschlag genommen
 
Gut fürs Image der Stadt
Zwischenüberschrift:
Kirchenmeile mit 240 Ständen – Vielfältiges Programm auf sechs Aktionsbühnen
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Ähnlich wie die gerade zu Ende gegangene Maiwoche wird der Katholikentag in Osnabrück nicht zu übersehen sein. Weil es in der Stadt anders als in Hannover, Köln oder Berlin kein Messezentrum gibt, werden sich viele Veranstaltungen dezentral und öffentlich unter freiem Himmel abspielen. Dieses Konzept wurde bereits vor zwei Jahren beim Katholikentag in Saarbrücken erprobt.

In Osnabrück wird sich der Katholikentag an rund 60 Plätzen und Orten in der Stadt bemerkbar machen und den gewohnten Rhythmus für ein paar Tage auch hier und da etwas aus dem Takt bringen″, sagt Pressesprecherin Christina Hartmann. In der nebenstehenden Grafik sind die wichtigsten Veranstaltungsorte in der Innenstadt dargestellt. Hinzu kommen einige Kirchen in anderen Stadtgebieten. Die Gemeinschaftsquartiere, in denen überwiegend junge Leute untergebracht werden, liegen zum Teil auch im Umland.
Dreh- und Angelpunkt ist der Schlossgarten. Hier wird die größte Bühne aufgebaut für den Fronleichnams-Gottesdienst am 22. Mai und die drei Abendveranstaltungen am Donnerstag, Freitag und Samstag mit Ben Becker, Culcha Candela und den Wise Guys sowie das Weltkinderfest zum 50-jährigen Bestehen der Sternsingeraktion am Samstag, 24. Mai, von 13.30 bis 16.30 Uhr. Dazu werden Sternsingergruppen aus ganz Deutschland erwartet.
Fünf weitere Bühnen gibt es am Ledenhof und Dom, auf dem Marktplatz und dem Nikolaiort sowie vor der Johanniskirche, wo sich alles um das Thema Eine Welt″ dreht. Diese Bühnen bieten von Donnerstag bis Samstag ein durchgehendes Programm mit Musik, Tanz, Theater und Diskussionsrunden. Im Dreieck Marktplatz, Dom und Nikolaiort findet zur Eröffnung am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr der Abend der Begegnung und am Samstag, 24. Mai, das Fest der Kulturen statt.
Über die Innenstadt verteilt, befinden sich die neun Thematischen Zentren in Schulen und öffentlichen Gebäuden: Christlich-Islamischer Dialog (Haus der Jugend), Christlich-Jüdischer Dialog (Katholische Familien-Bildungsstätte), Eine-Welt-Zentrum (rund um St. Johann), Familienzentrum (Ratsgymnasium), Frauen- und Männer-Zentrum (Ursulaschule), Geistliches Zentrum (Gymnasium Carolinum), Jugendzentrum (Domschule), Liturgie und Kirchenmusik (St. Katharinen), Ökumenezentrum (Franz-von-Assisi-Schule). In der Stadthalle, im Theater, in der Lagerhalle und anderen Räumen finden die großen Podiumsdiskussionen und das Kulturprogramm statt. Darüber hinaus gibt es in vielen Kirchen Gottesdienste und Bibelarbeiten.
Eine weitere Säule des Katholikentages ist die so genannte Kirchenmeile. Das ist ein Markt der Möglichkeiten, auf dem sich 240 Organisationen und Verbände präsentieren. An mehreren Stellen in der Innenstadt werden dafür weiße Pagodenzelte aufgebaut. Die Sachgebiete sind thematisch geordnet. Kirche unterwegs″ ist das Motto auf dem Bahnhofsvorplatz, wo sich unter anderem kirchliche Reiseanbieter vorstellen. Am anderen Ende, auf der Großen Domsfreiheit, sind die Berufe der Kirche und die deutschen Bistümer präsent. Die weiteren Orte: Johannisfreiheit (Eine-Welt-Arbeit), Große Straße (soziale Dienste der Kirche), Herrenteichswall (Jugend), Katharinenkirche (Ökumene/ interreligiöser Dialog), Ledenhof (Orden und geistliche Gemeinschaften), Schlossgarten (Kirche und Gesellschaft), Vorplatz Mensa (Hochschule und Wissenschaft), Vorplatz Stadthalle (Medien).

Bildtext:
Mit zahlreichen Aktionen unter freiem Himmel wird der Katholikentag in der kommenden Woche die Osnabrücker Innenstadt prägen. In der Grafik sind die wichtigsten Veranstaltungsorte innerhalb des Walls dargestellt

OSNABRÜCK. Der 97. Deutsche Katholikentag vom 21. bis 25. Mai in Osnabrück ist auch ein großer Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Vor allem der Imagegewinn sei bedeutsam, sagt Oliver Mix, Chef der Osnabrück- Marketing und Tourismus GmbH (OMT). Zwar würden die Besucher auch mehrere Millionen Euro in der Stadt ausgeben, aber wichtiger sei, dass Osnabrück verstärkt in den Medien präsent sei. ARD und ZDF übertragen die Hauptgottesdienste und senden zahlreiche Zusammenfassungen und Hintergrundberichte. Außerdem haben sich mehrere Hundert Journalisten akkreditiert, die mit ihren Veröffentlichungen bundesweit die Aufmerksamkeit für Osnabrück steigern werden. Für die örtliche Hotelbranche sei der Katholikentag ein willkommenes, aber eher kleines Zusatzgeschäft, sagt Hans Klute, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Bezirk Osnabrück-Emsland. Alle Zimmer seien seit langem ausgebucht. Dabei profitiere das Umland stärker als die Stadt. Auch für den Dehoga-Chef hat der Imagefaktor eine größere Bedeutung. Wenn die vielen Offiziellen die Stadt in guter Erinnerung behielten und Osnabrück weiterempföhlen, sei dies das beste, eigentlich unbezahlbare Marketing.
Autor:
Holger Jansing


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