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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Buszeiten auf die Minute genau
Zwischenüberschrift:
Neue Info-Tafeln installiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Wer hat sich nicht schon einmal darüber geärgert, dass der Stadtbus sich verspätet und man nicht weiß, wie lange man noch warten muss? Um diesem Missstand zu begegnen, stellten die Stadtwerke gestern die neuen vollelektronischen LED-Anzeigetafeln vor, die an zunächst 32 Haltestellen in der Stadt aufgestellt worden sind.
Fünf Monate später als ursprünglich geplant, aber gerade noch rechtzeitig vor dem Katholikentag kommen damit die Busse zwar nicht pünktlicher. Aber zumindest können die Fahrgäste nun an Ort und Stelle über die echten″ Ankunftszeiten informiert werden.
Nach Auskunft des Stadtwerkevorstands Stephan Rolfes wurde dieser deutliche Komfortsprung″ für die Kundeninformation nicht zuletzt durch eine großzügige Förderung″ des Landes Niedersachsen verwirklicht. Das Land übernehme 75 Prozent der 700 000 Euro Gesamtkosten.
Der praktische Nutzwert der Tafeln beschränkt sich nicht nur darauf, dass die wirklichen″ Ankunftszeiten der nächsten fünf bis sechs einfahrenden Busse gleichzeitig und flexibel dargestellt werden. Es gibt noch Platz für zusätzliche Informationen, etwa über Umleitungen oder Streckensperrungen.
Auch Begrüßungstexte sind möglich, aktuell zum Beispiel für die Besucher des Katholikentages. Die blinkenden, sich dem jeweiligen Tageslicht automatisch an passenden Leuchttafeln sind nach Ansicht von Rolfes optisch so ansprechend, dass er auf einen werbewirksamen Effekt bei denjenigen hofft, die das Stadtbusnetz bislang noch nicht intensiv nutzen.
Daten alle 15 Sekunden
Technisch wird die laufende Aktualisierung der Anzeigen dadurch möglich, dass die Busse alle 15 Sekunden ihre Standortdaten an den Zentralrechner der Stadtwerke übermitteln, der dann die wahrscheinliche Ankunftszeit an der nächsten Haltestelle errechnet und diese dort unmittelbar anzeigt. Der Kunde ist somit immer auf dem neuesten Stand. Die Stadtwerke nennen das eine Verbesserung der Schnittstelle zum Kunden″.
Damit es auch in Zukunft in dieser Hinsicht keinen Stillstand gibt, sollen mittel bis langfristig auch noch weitere LED-Anzeiger die älteren Anlagen ersetzen. Bislang liegt der Schwerpunkt auf Haltestellen mit besonders hohem Fahrgastaufkommen, etwa am Berliner Platz oder an der Universität/ Stadthalle. Ganz bewusst von der Modernisierung ausgenommen ist der Neumarkt, da dessen stadtplanerische Zukunft noch in der Schwebe ist.

Bildtext:
Immer auf dem neuesten Stand sind die neuen Anzeigetafeln der Stadtwerke. Vorgestellt wurden sie gestern vom Leiter der Verkehrstechnik Burkhard Kötter, Stadtwerkevorstand Stephan Rolfes und dem Leiter der Verkehrsbetriebe André Kränzke (von links).
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
mali


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