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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ab Herbst wird die Feldbahn nach Lechtingen verlängert
Zwischenüberschrift:
Stüveschacht muss auf Geldsegen warten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Kultur- und Landschaftspark Piesberg ist derzeit einiges im Umbruch. Der Förderverein Stüveschacht″ und der Verein Museum für Feldspurige Industriebahnen Osnabrück Piesberg″ stellten bei einem Aktionstag unter dem Motto Picknick auf der Baustelle″ am Sonntag ihre aktuellen Bauprojekte vor und hoffen auf Unterstützung ihrer Vorhaben der nächsten Monate.

Am Bahnhof Museum Industriekultur fuhr die Feldbahn im halbstündigen Takt zum Bahnhof Südstieg. Ab Herbst, sobald die Forstarbeiter mit ihren Arbeiten beginnen können, sollen die ersten Schienen für die Erweiterung der Feldbahn Richtung Stüveschacht gelegt werden. Die erforderlichen Gutachten seien eingeholt. Ziel der Fertigstellung sei Frühjahr 2020, so Dirk Boknecht, Kassenwart des Feldbahner-Vereins. Die derzeitige Bahnstrecke wird von 1, 2 auf 3, 7 Kilometer verlängert. Im Rahmen zweier Führungen informierte der Verein über den geplanten Verlauf der Strecke. Eine direkte Anbindung zum Stüveschacht soll entstehen.

Erst im Juni wurde ein Betonring auf die Mauerkrone des 150 Jahre alten Baudenkmals gegossen. Bei Kaffee, Kuchen und belegten Broten besichtigten zahlreiche Besucher die Baustelle. Am Infostand gab es nicht nur Fotos der Ruine sowie alte Bauskizzen zu sehen. Franz Heidemann, 1. Vorsitzender des Stüveschacht-Vereins, und Kassenwart Dierk Kovermann standen Rede und Antwort.

Dass sich der Verein 2015 gegründet habe, sei einem glücklichen Zufall zu verdanken gewesen. Heidemann habe einen Lohnstreifen seines Großvaters gefunden, der im Stüveschacht beschäftigt gewesen sei. Einige Recherchen später stand die Initiative zur Restaurierung der Ruine. Kovermann, ein Nachbar Heidemanns, war sofort dabei. Die Baugenehmigung für das Dach sei erteilt, ebenso die denkmalrechtliche Genehmigung. Was derzeit fehle, sei Geld. Bereits einige Sponsoren seien gefunden, doch am größten sei die Hilfsbereitschaft unter Privatpersonen. Erst kürzlich sei ein älterer Herr auf der Baustelle gewesen, der am Stüveschacht vor über 50 Jahren einen Teil seiner Kindheit verbracht habe, berichtete Kovermann. Wir wollen dieses einzigartige Gebäude wieder zugänglich machen″, so Kovermann. Ein Lernstandort sei denkbar, außerdem ein Café. Gemeinsam mit der verlängerten Feldbahntrasse solle so ein rundes Gesamtkonzept entstehen: Der erste Schritt ist getan, Aber ich gehe davon aus, dass wir frühestens in fünf bis zehn Jahren so weit sind.″

Unter dem Motto Picknick auf der Baustelle″ finden am ersten Sonntag jedes Monats weitere Aktionstage statt. Neben einem Rahmenprogramm gibt es Informationen zu den Entwicklungen und Projekten am Piesberg.

Bildtext:
Für die weitere Sanierung des Stüveschachts fehlt momentan das Geld.
Foto:
Elvira Parton
Autor:
Sina-Christin Wilk


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