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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Rettungsversuch für den Stadtteilbus
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein Neustadt: Linie erweitern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Sie engagieren sich für die Osnabrücker südlich des Neumarktes, spenden Geld für gemeinnützige Projekte, kümmern sich um ein Patentier im Zoo und gehen gemeinsam ins Theater. Jetzt kommt für die Mitglieder des Bürgervereins Neustadt eine weitere, unerwartete Aufgabe hinzu: Während ihrer jüngsten Sitzung ärgerten sie sich über das Vorhaben der Stadtwerke, die Buslinie für die Berningshöhe zum Herbst kommenden Jahres einzustellen.

Plötzlich auf der Streichliste: Wie Bürgervereinsvorsitzender Wolfgang Schaper feststellte, hatten sich die Mitglieder mit Elan für den Stadtteilbus zwischen der Berningshöhe und der Innenstadt eingesetzt mit Erfolg, denn die Linie ist mittlerweile seit zehn Jahren in Betrieb. Aber auf dem Plan für das neue Busnetz kommt sie nicht mehr vor. Heinz Stucke sieht die Anwohner entlang des Hauswörmannswegs damit brutal abgehängt″ vor allem die älteren Anwohner, die in der Innenstadt einkaufen wollen oder zum Arzt müssen. Klaus Möller brachte es so auf den Punkt: Erst schaffen die Leute wie erwünscht ihre Autos ab, und dann fährt plötzlich kein Bus mehr.″ Für Stucke ist auch die soziale Komponente wichtig: So seien Taxen für viele eine zu teure Alternative. Der Vorstand will jetzt einen Brief an die Stadtwerke schreiben dieses Mal, um den Stadtteilbus zu retten. Die Mitglieder würden es zwar akzeptieren, wenn der Bus weniger oft fahren würde, aber dafür dann auf einer noch erweiterten Linie.

Eine gute Tat: Die Neustädter spenden dieses Jahr 500 Euro an die gemeinnützige Osnabrücker Firma Lebensimpulse″. Sie widmet sich Betroffenen von Essstörungen mit stationären und ambulanten Hilfen sowie mit beruflicher Rehabilitation. Die Akteure um die Gründerin Ritva Hallwaß haben bei ihrer Arbeit bereits Klienten im Kindergartenalter im Blick. Noch eine gute Tat: Ein Polarfuchs im Zoo heißt Louis, und der Bürgerverein ist sein Pate. Die Mitglieder zahlen für ihn 260 Euro Futtergeld im Jahr.

Dass die Stadt am Schölerberg den Heinrich-Röper-Weg in Färberweg umbenennen wird, nahm Schaper mit Bedauern zur Kenntnis″. Der 1938 gestorbene Röper war zwar als sozial engagierter Prokurist der Firma Hammersen bekannt und geschätzt, gehörte aber während des Nationalsozialismus auch zur SA-Reserve.

Anwohner der Spichern-straße beobachten regelmäßig im Umfeld der Rosenplatzschule einen regen Drogenhandel. Was tun? Die Frage blieb offen. Fest steht: Im Januar wollen die Mitglieder ins Theater. Sie entschieden sich für die Operette Der Bettelstudent″.
Autor:
Jann Weber


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