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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sinn und Unsinn der Reise nach Israel
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Osnabrücker Delegation lernt die boomende Start-up-Szene in Tel Aviv kennen″ (Ausgabe vom 4. Juni).

Ich frage mich nur, was diese Reise bringen soll und wer diese bezahlt. Wir Steuerzahler werden wohl damit wieder belastet. [...]

Warum müssen wir uns damit beschäftigen, was es in diesem Land für Hightech gibt? Wir sind selbst ein Land mit dem besten Hightech-Wissen. Es scheint wohl auch nicht so interessant gewesen zu sein, weil auf dem Bild ein Politiker mit seinem Handy spielt, statt dem Sprecher Oran Goldstein zuzuhören. Wie wäre es gewesen, den Gründer Goldstein nach Osnabrück einzuladen? [...] Die Stadt hat, wenn man richtig zuhört, angeblich kein Geld.″

Lothar Kosch

Osnabrück

„[...] Der Aufenthalt einer hochrangigen Osnabrücker Gruppe aus Politik und Wirtschaft in Israel ist ja vielleicht auch so eine Wunschreise; sie ist aber wohl vor allem der Versuch, vom Hightech-Land Israel zu lernen und sich von neuen Ideen inspirieren zu lassen. So hat die Gruppe ja die Start-up-Szene in Tel Aviv und anderswo im Land besucht, und da darf man gespannt sein, welche Erkenntnisse und Ideen die Teilnehmer jetzt nach Osnabrück mitbringen.

Die begleitende , NOZ′-Redakteurin Sandra Dorn hat da beispielsweise von einem gut ausgebauten Radwegenetz in der Großstadt Tel Aviv berichtet. Und das ist zurzeit ja auch ein wichtiges Thema hier in Osnabrück. Vielleicht hat die Delegation ja auch das gar nicht weit von Tel Aviv gelegene Jerusalem besucht. Hier könnten die Osnabrücker ebenfalls fündig werden auf der Suche nach neuen Ideen für ihre Stadt.

Eine besondere und hochmoderne Attraktion der sehr alten und wichtigsten Stadt in Israel ist die erst im Jahr 2011 fertiggestellte Straßenbahn! Nachdem der Nutzen eines solchen Unternehmens zunächst infrage gestellt wurde, ist sie heute der ganze Stolz der Einwohner Jerusalems, und die Bahn wird täglich von mehr als 70 000 Menschen auf der 14 Kilometer langen Strecke genutzt.

Diese Reise der Osnabrücker Gruppe könnte so gesehen ein richtiger Erfolg für unsere Stadt werden. Wer hätte das gedacht, dass man im altehrwürdigen Heiligen Land auch mit einem guten Radwegenetz und einer hochmodernen Stadtbahn konfrontiert werden kann?

Peter Clement

Osnabrück

Bildtext:
Fahrrad-Leihstationen wie diese am Rothschild-Boulevard sind an vielen Stellen in Tel Aviv zu finden.
Foto:
Sandra Dorn
Autor:
Lothar Kosch, Peter Clement


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