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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sommerfest für den Stadtteil
Zwischenüberschrift:
Schinkelmarkt am Jugendzentrum Ostbunker
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Schinkelmarkt ist kein gewöhnliches Stadtteilfest. Vor der bunten Kulisse des Jugendzentrums (JZ) Ostbunker wurde nun ein abwechslungsreiches Programm geboten: Neben dem Flohmarkt lockten unter anderem ein Kettenkarussell, eine Hüpfburg und eine Kinderschminkaktion.

Osnabrück Pünktlich um 9.30 Uhr ging es am Sonntag los. Die Stände waren aufgebaut, und einige Besucher begannen bereits zu feilschen. Fünf Euro würde ich dir dafür geben″, sagt Manfred Lütke, während er eine ausgemusterte Polizeikelle begutachtete. So was wollte ich schon immer haben″, so Lütkes Kommentar, nachdem die Einigung mit dem Verkäufer auf sechs Euro erfolgt war.

Am Stand von Jürgen Helgert erwartete die Besucher nicht das übliche Flohmarkt-Sortiment. Bei ihm konnten Interessierte Tomaten, Kürbisse, Kräuter, selbst angebauten Bio-Rhabarber und hausgemachte Marmelade kaufen. Als Hobbygärtner hat man immer mal ein paar Pflanzen oder Stecklinge über. Diese wegzuwerfen wäre einfach zu schade″, erzählte Helgert, nachdem er drei kleine Tomatengewächse verkauft hatte. Deren neuer Besitzer, der 25-jährige Student Hannes Campe, schien sichtlich erfreut über seinen Kauf. Sein Ziel: die Mitbewohner in seiner Wohngemeinschaft mit eigens angebauten Tomaten zu überraschen.

Die Geschichte des Schinkelmarkts geht über 30 Jahre zurück″, berichtete Uwe Jasper, Leiter des Jugendzentrums Ostbunker. Angefangen hat damals alles auf dem Marktplatz an der Ebertallee, direkt vor der Pauluskirche.″ Vor einigen Jahren habe man allerdings aus organisatorischen Gründen beschlossen, den Flohmarkt auf der verkehrsberuhigten Schinkelstraße und auf dem Gelände des Ostbunkers stattfinden zu lassen. Zudem sei es so möglich, die Räumlichkeiten des Jugendzentrums zu nutzen und drinnen Kaffee und Kaltgetränke anzubieten.

Das Stadtteilfest mit integriertem Flohmarkt war von Anbeginn als Auftakt zu den Sommerferien geplant, so Jasper. Den Familien sollte vor dem Sommerurlaub noch mal die Möglichkeit gegeben werden, die Garage oder den Keller zu entrümpeln, um die Urlaubskasse aufzubessern″.

Genau so machte es der neunjährige Julian: Nach zwei Stunden habe ich schon die Hälfte meiner ausrangierten Spielsachen verkauft″, erzählte er stolz. Das eingenommene Geld wolle er nutzen, um in den Sommerferien mit seinen Freunden den Heide-Park in Soltau zu besuchen.

Bildtexte:
Wer Bekleidung sucht, kann auf Flohmärkten oftmals besonders lohnenswerte Schnäppchen machen.
Hobbygärtner Jürgen Helgert (links) bot Pflanzen und selbst gemachte Marmelade an.
Organisator: Uwe Jaspers, Leiter des Jugendzentrums, auf der Dachterrasse des Ostbunkers.
Fotos:
Jörn Martens, Jannis Moss
Autor:
Jannis Moss


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