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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Klares „Ja″ zum ökologischen Jahr
Zwischenüberschrift:
Drei Schüler lernen im Umweltzentrum Osnabrück den Naturschutz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Zeit zwischen Abitur und Studium nutzen: Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich im Umwelt- und Naturschutz zu engagieren.

Ein FÖJ eignet sich für alle, die mit der Schule fertig sind und noch auf einen Studienplatz warten. Ein Grundinteresse an Naturwissenschaften, selbstständiges Arbeiten und Teamfähigkeit sind bei uns Voraussetzung″, erzählt Uta Mählmann vom Umweltbildungszentrum Osnabrück. Sie begleitet jedes Jahr drei junge Leute, die ihren Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) oder ihr FÖJ am Schölerberg absolvieren.

Konstantin Sauer (19) aus GMHütte ist einer davon. Im Rahmen seines FÖJ führt er zusätzlich an der Overbergschule eine eigene Naturschutz-AG über Gewässergüte und Urzeit durch. Das ist mit einer der schönsten Momente″, berichtet Sauer, der demnächst Lehramt studiert.

Mit zwei jungen Damen bildet er beim Umweltbildungszentrum ein Team. Zu dritt kümmern sie sich um die Hühner, legen Glasschaukästen an, zeigen Besuchern unter dem sogenannten Binokular, welche Lebewesen im Museumsteich vorhanden sind, und legen Beete an. Außerdem bauten sie einen Weidezaun und restaurierten den Barfußpfad im Zoo. Zwischendurch besuchten sie Seminare zu den Themen Konsum, nachhaltige Ernährung und Klimawandel. Da wird krass gesagt, was auf der Erde abgeht, und dir wird bewusst, dass der Klimawandel direkt vor der Haustür stattfindet″, berichtet Sauer beeindruckt.

Linda Lütkes (20) aus Osnabrück nutzt das FÖJ, um sich für die Zeit nach ihrem Abitur zu orientieren. Die Seminare und die Arbeit hier halfen mir. Ich lernte Organisatorisches und weiß jetzt, dass ich etwas im Umweltbereich machen möchte″, schildert sie. Jette Osterheide (18) aus Wallenhorst ist die dritte Freiwillige im Bunde. Sie ist ein Bufdi″, hat eine etwas andere Arbeitszeit und Seminarausrichtung als die FÖJler. Die Themen sind allgemeiner, basieren nicht so stark auf ökologischen Aspekten″, so Osterheide, die demnächst Fashion and Textile Technologies″ studiert. Das FÖJ bietet die Möglichkeit, ein Jahr lang im Umwelt- und Naturschutz mitzuarbeiten. Dafür stellt das Land Niedersachsen 325 Plätze zur Verfügung. Bewerbungen sind an die AlfredToepfer-Akademie zu richten. Eine Bewerbung für den Bufdi ist an das jeweilige regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) zu richten. Osnabrück sucht aktuell noch einen Bufdi. Bewerber wenden sich an Uta Mählmann unter der Telefonnummer 05 41/ 5 60 03 25.

Bildtext:
Ihr ökologisches Jahr absolvieren Jette Osterheider, Konstantin Sauer und Linda Lütkes (von links) am Umweltbildungszentrum Schölerberg.
Foto:
Monika Vollmer
Autor:
Monika Vollmer


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