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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Urlaubsatmosphäre in Bad Iburg
 
Bienengärten auf leeren Gräbern
 
Kusinchen mögen es sonnig
Zwischenüberschrift:
Zum Feierabend auf die Landesgartenschau
 
Wie die Landesgartenschau zum Schutz der Bienen beiträgt
Artikel:
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Originaltext:
Im Mai und Anfang Juni herrschen sommerliche Temperaturen im Osnabrücker Land. In Bad Iburg genießen viele Anwohner das gute Wetter auf der Landesgartenschau. Ein Blick in den Feierabend zwischen Charlottensee und Kneipp-Erlebnispark.

Bad Iburg Die Landesgartenschau in Bad Iburg lädt in der Regel dazu ein, aktiv zu werden. Wellness-Angebote wie Yoga oder Biodanza sind Teil des Veranstaltungsprogramms, der Wald und der Baumwipfelpfad laden zum Spaziergang ein. Doch es bietet sich auch an, auf dem Gelände einfach auszuruhen: Sitzsäcke, Bänke und Strandliegen säumen das Areal. Bäume bieten Schattenplätze. Deshalb verbringen derzeit viele Bad Iburger jedes Alters ihren Feierabend auf dem Laga-Gelände zum Ausruhen in der Sonne: Leute picknicken auf den Grünflächen oder legen sich in den Wald, ein Mann hat sich zum Zeitunglesen mit einer Flasche Weißwein im Grünen niedergelassen, eine ältere Dame schläft und schnarcht auf einer der Liegen am Charlottensee.

Einen entspannten Abend auf der Landesgartenschau genießen auch Anna und Alice. Die beiden Fünfzehnjährigen haben es sich in den Sitzsäcken am Charlottensee gemütlich gemacht. Ihnen gefalle es am besten, einfach auf dem Laga-Gelände bei gutem Wetter auszuspannen. Anna mache das öfter sie habe eine Dauerkarte. Ihre Freundin Alice ist zum dritten Mal mitgekommen.

Generell trifft sich in den Abendstunden viel junges Publikum am Wasser der Laga. Am Innogy-Beach″ dem kleinen Strand-Areal auf der anderen Seite des Charlottensees macht es sich eine Gruppe Jugendliche mit ein paar Flaschen Bier gemütlich, an vielen Stellen sind Cliquen zu sehen, die die Sommerabende gemeinsam an der frischen Luft verbringen.

Man trifft hier viele Bekannte″, sagt Sandra Töniges. Die Iburgerin verbringt den Abend mit ihren Kindern auf der Landesgartenschau und lässt sie an den Springbrunnen im Kneipp-Erlebnispark unweit der Girolive-Bühne spielen. Ich habe hier Leute getroffen, die ich bestimmt schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Viele, die sich sonst abends auf ihre Terrasse setzen würden, kommen jetzt hierher.″ Die Laga habe für den Ort eben Eventcharakter und konnte inzwischen auch einige anfängliche Skeptiker dazu bewegen, regelmäßig vorbeizuschauen. Das Veranstaltungsmotto Tauch ein″ habe sich voll erfüllt. Bei dem guten Wetter sind sich Töniges und ihre Bekannte Annette Mainczyc einig: Auf der Laga herrsche Urlaubsatmosphäre, und das im Grunde direkt vor der Haustür. Es ist sehr entspannt hier. Selbst als eingesessene Iburgerin hätte man nie gedacht, dass es hier so schön sein kann.″

Bildtext:
Iburger jedes Alters verbringen ihre Abende auf der Landesgartenschau. Auch jüngeres Publikum kann die Veranstaltung begeistern.
Mit Zeitung und Wein kann man es sich im Grünen gemütlich machen.
Viele Cliquen finden sich abends in Bad Iburg zusammen.
Das Gelände am Charlottensee lädt dazu ein, dort den Feierabend zu verbringen.
Fotos:
Claudia Sarrazin

Bad Iburg Dem Bienensterben tritt die Landesgartenschau entgegen ironischerweise mit Bienengärten auf leeren Gräbern. Das macht ein Projekt der Treuhandstelle für Dauergrabpflege möglich.

Gefährdete Wildbienenarten in ihrer Lebensweise zu unterstützen ist das Ziel des neuen Projektes Bienenpaten der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt GmbH und der Nordwestdeutschen Treuhandstelle für Dauergrabpflege: In Bienengärten auf zurückgegebenen Friedhofsgräbern finden Bienen in der gesamten Vegetationsperiode Nahrungsquellen. Einzeln lebende Bienen haben Rückzugsmöglichkeiten für die Winterzeit.

Anlass zum Start des Projektes ist der 50. Geburtstag der Treuhandstellen. Derzeit entstehen auf den Friedhöfen in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt über 100 Bienengärten, die von Mitgliedsbetrieben der Treuhandstellen angelegt und gepflegt werden. Den ersten dieser Bienengärten weiht die niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast am Sonntag, 10. Juni, um 11 Uhr im Bereich Friedhof und Denkmal auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Iburg ein.

Gleich nebenan, im Ausstellungsbereich NaturRuh″ einer naturnahen, gärtnerbetreuten Ruhegemeinschaft machen farbenprächtige Stauden sowie Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten für Tiere eine Begräbnisstätte zum einmaligen Ort der Erinnerung. Die verschiedenen Stauden setzen im Jahresverlauf blühende Akzente, während Bienen und andere Insekten sowie Kleintiere von Nistkästen, Igelhöhlen, Insektenhotels und bienenfreundlichen Pflanzen angelockt werden.

Weitere Bienen sind im Schulgarten des Gymnasiums Bad Iburg und der Ludwig-Windthorst-Oberschule Glandorf beheimatet. Dort kümmern sich die Schüler gemeinsam mit dem Imkerverein Bad Laer-Müschen und Umgebung um einige Bienenvölker. Ein Bienenkorb befindet sich außerdem auf einer der von Landfrauen gestalteten Bänke am Hortensiensee″ im Waldkurpark. Am Rande des Waldkurparks hat der BUND ein Wildbienenhotel aufgestellt. Im Bereich Tegelwiese lockt eine Wildblumenwiese Schmetterlinge und Wildbienen an. Letztere können in der Nähe im neuen Insektenhotel der Glandorfer Naturfreunde ein Quartier finden.

Bildtext:
Dem Bienensterben hält die Laga entgegen ironischerweise mit Bienengärten auf leeren Gräbern.
Foto:
Claudia Sarrazin

Die Kusinchen″ (Confetti Garden Marvelous Sky) sind die Pflanze des Jahres im Norden 2018″. Ihr Name steht für eine Mischung aus drei Pflanzenarten rund um die Petuniensorte Miss Marvelous. Deren dunkle auberginefarbene Blüte wird von einem sternförmigen, hell rosafarbenen Rand aufgehellt. Zur Petunie gesellen sich ein fliederfarbenes Zauberglöckchen (Calibrachoa) und ein weißes Eisenkraut (Verbene). „ Ein sonniger Standort ist ideal für Kusinchen. Auch deshalb benötigen die Pflanzen regelmäßig Wasser und sollten bei warmem Wetter sogar täglich gegossen werden″, empfiehlt der Vizepräsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau Nord, Stefan Schulz. Ein flüssiger Pflanzendünger für Beetpflanzen mindestens einmal pro Woche sorgt dafür, dass die Pflanzen robust bleiben und zum Herbst blühen.″

Bildtext:
Die Kusinchen sind eine Mischung aus Petunie, Zauberglöckchen und Eisenkraut.
Foto:
Laga
Autor:
Frederik Tebbe, pm sarr


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