User Online: 1 | Timeout: 06:51Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neue Lautsprecher für St. Peter
 
Neue Boxen für die Stimme des Herrn
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Dom bekommt eine moderne Beschallung
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wird die Predigt unverständlich, macht sie keinen Sinn mehr. Im Osnabrücker Dom ist die Beschallungsanlage in die Jahre gekommen. Nun wird sie runderneuert. Damit verbunden ist eine teilweise Sperrung des Doms.

Das ist ja vergebliche Liebesmüh, wenn wir etwas sagen und keiner kann uns hören.″ Wahre Worte, ausgesprochen von Domdechant Ansgar Lüttel, der damit auch gleich den Grund für die derzeitigen Bauarbeiten im Dom nennt. Die dienen dem Einbau einer neuen Beschallungsanlage.

Osnabrück Es habe in der Vergangenheit des Öfteren Klagen insbesondere älterer Menschen gegeben, die Predigt und Liturgie nicht mehr folgen konnten, weil die Übertragung des gesprochenen Wortes an Qualität zu wünschen übrig ließ. Dem will die Kirche nun mit modernster Lautsprechtechnik entgegenwirken. Von der Vergänglichkeit allen Seins blieb also auch die Beschallung im Osnabrücker Dom nicht verschont. Immerhin, so mutmaßt Lüttel, sei die Anlage mittlerweile auch schon an die 20 Jahre alt.

Und so heißt es nun bohren und auch ein bisschen graben, denn da, wo noch keine Kabel und die dazugehörigen Schächte liegen, müssen neue geschaffen werden. Der liebliche Klang der Orgel muss derzeit dem Getöse des Bohrhammers und der Flex weichen. Dabei sollen die Eingriffe in die Substanz minimalinvasiv sein, um dem spätromanischen Bauwerk möglichst nur geringen Schaden zuzufügen. Ein Beispiel: Neue Kabel werden bevorzugt in den Fugen der Pfeiler verlegt, die nach Abschluss der Arbeiten von einem Steinmetz wieder in den Originalzustand versetzt werden.

Aber die Störung der kirchlichen Ruhe ist nur von kurzer Dauer. Schluss mit dem profanen Baulärm ist planmäßig am 15. Juni. Dann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen Besucher des Doms vor allem aus Sicherheitsgründen ein paar Einschränkungen hinnehmen. So ist die Kathedrale des Bistums Osnabrück weitgehend gesperrt. Zugänglich bleibt der hintere Bereich bei der Marienkapelle und unter der Orgel. Die Gebetszeiten und Gottesdienste an den Werktagen bis zum 8. Juni finden deshalb in der benachbarten Gymnasialkirche statt. Die Sonntagsgottesdienste werden weiter im Dom zelebriert.

Bildtexte:
Im Osnabrücker Dom wird eine neue Lautsprecheranlage installiert.
Im Fußboden des Doms verläuft ein Teil der Kabel für die Lautsprecher.
Fotos:
David Ebener
Autor:
Dietmar Kröger


Anfang der Liste Ende der Liste