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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Miniatur-Bäume im Botanischen Garten
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Bonsaitage an diesem Wochenende – Viele der Pflanzen stammen direkt aus Japan
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. An diesem Samstag werden um 10 Uhr die Osnabrücker Bonsaitage im Botanischen Garten eröffnet. Unter dem Motto Die Kleinen kommen ganz groß raus″ können Bonsailiebhaber zahlreiche Gewächse bestaunen. Im Bohnenkamp-Haus des Gartens an der Albrechtstraße werden die Bonsais ausgestellt. Eine Pflanzenbörse bietet den Besuchern die Möglichkeit, Lieblingsstücke zu erwerben.

Der Verein Club der Bonsaifreunde Osnabrück richtet das Ereignis bereits zum 19. Mal in Kooperation mit dem Freundeskreis des Botanischen Gartens aus. Die Veranstaltung erfreute sich stets großer Beliebtheit: Rund 2000 Besucher kämen jährlich zu den Bonsaitagen, sagt der Vereinsvorsitzende Ralf Kolkhorst. Die Bonsaitage finden abwechselnd im Botanischen Garten und in der Osnabrücker Baumschule Trentmann statt. Wir möchten eine Bereicherung für den Botanischen Garten bieten″, sagt Lothar Wehleit, Vereinsmitglied und Schulleiter des Ratsgymnasiums.

Das Wort Bonsai″ kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt Baum in der Schale″. Nach traditionell japanischem Zuchtverfahren soll ein realistisches Miniaturabbild eines Baumes geschaffen und in einer Schale angepflanzt werden. Durch die Wuchsbegrenzung können die Bonsais auch im Wohnzimmer Platz finden. Die historische Kunstform leitet sich aus der chinesischen Gartenpraxis ab.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung liegt auf den sogenannten Sazuki-Azaleen, einer aus Japan importierten Rhododendronart, die bis zu einem Meter hoch werden kann. Viele der ausgestellten Pflanzen würden direkt aus Japan und anderen Ländern importiert, sagt Kolkhorst, aber auch heimische Pflanzen seien von großem Interesse für die Bonsaifreunde.

Den gemeinnützigen Verein gibt es bereits seit über 30 Jahren. Die Mitglieder seien auch auf internationalen Ausstellungen unterwegs und brächten jede Menge Erfahrung mit, so Kolkhorst. Die Kunst bestehe darin, die Bäume so zu bearbeiten, dass sie nicht zu sehr in die Höhe und Breite wachsen. Generell sei die Gestaltung der Bonsais sehr zeitintensiv. Es stecke viel Arbeit hinter der Ausstellung: Ohne den Förderkreis wäre das nicht möglich″. – „ Aber man hat auch viel Freude dabei″, fügt Wehleit hinzu.

Geöffnet hat die Ausstellung morgen und am Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Freundeskreis des Botanischen Gartens hält für die Gäste auch Kaffee und Kuchen bereit.

Bildtext:
Ralf Kolkhorst, der Vorsitzende des Clubs der Bonsaifreunde, mit einer Sazuki-Azalee.
Foto:
Philipp Hülsmann
Autor:
lf


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