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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Schranken und das Ende der Geduld
Zwischenüberschrift:
Atterstraße: Eversburger fordern Unterführung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wann kriegt die Atterstraße ihre Bahnunterführung? Werden die Anwohner der Straße Die Eversburg″ entlastet? Wie geht es weiter am Rubbenbruchsee? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Bürgerforum für die Stadtteile Eversburg und Hafen.

Osnabrück. 45 Jahre ...″: Ulla Groskurt vom Bürgerverein Eversburg seufzte, statt den Satz zu Ende zu sprechen. Was sie meinte, war offensichtlich: So lange warten die Eversburger schon auf eine Unterführung unter der Atterstraße hindurch und sie müssen sich noch ein bisschen länger gedulden und sich weiter über lange Wartezeiten vor den Bahnschranken ärgern.

Hubert Flaßpöhler, Vorsitzender der Eversburger SPD hatte die Verwaltung gefragt, wie es nun weitergeht. Er erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr Gelder für Vorplanungen in Aussicht gestellt worden waren. Doch dann sei das geschehen: In den Haushaltsbeschlüssen für das Jahr 2018 und folgende wurden nun durch eine politische Mehrheit von CDU, Grünen und BOB diese Gelder aus den mittelfristigen Planungen wieder herausgestrichen.″ Der Rat hatte im vergangenen Dezember beschlossen, den Ansatz für die Planungskosten um ein Jahr zu verschieben. Flaßpöhler wollte nun wissen, was aus den gemachten Zusagen″ wird: Dieses Vorgehen ist eine Provokation ersten Ranges.″

Burghard Albers vom städtischen Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen″ trug vor: Grundüberlegungen seitens der Verwaltung zu möglichen Varianten können auch ohne Haushaltsmittel erarbeitet werden.″ Für Gespräche und Anträge bei der Deutschen Bahn seien jedoch Vorplanungen und Entwürfe erforderlich, denen die Verwaltung nun aber noch nicht nachgehen könne. Flaßpöhler berichtete, eine Bürgerinitiative werde Unterschriften sammeln: Viele sagen: Das lassen wir uns nicht länger gefallen.″ SPD-Politiker Heiko Panzer, der das Bürgerforum leitete, meinte, es komme darauf an, bei den nächsten Haushaltsberatungen, also im Dezember, aufzupassen, damit es nicht wieder schiefgeht″.

Geplagte Anwohner entlang der Straße Die Eversburg″: Im vergangenen Jahr hatte der Fachbereich Städtebau nachgezählt. Demnach fahren dort täglich 4500 Autos und Lastwagen eine verträgliche″ Menge, wie die Verwaltung meint. Die Anwohner sehen das anders. Ulla Groskurt vom Bürgerverein hält es für erforderlich, auch wegen der Staus vor der Ampel an der Kreuzung zur Atterstraße eine andere Verkehrslenkung zu prüfen. Anwohner Karl-Heinz Vocke schlug eine Einbahnstraßenregelung vor, doch die wäre aus Sicht der Verwaltung für die Anwohner von Nachteil wegen der zu erwartenden höheren Geschwindigkeiten und längerer Wege. Stadtrat Wolfgang Beckermann berichtete, dass die Verwaltung eine Verkehrsschau plane. Ulla Groskurt hakte ein: Beziehen Sie die Anlieger ein. Eine Verkehrsschau nur mit Experten reicht nicht.″ Eine Anwohnerin wies darauf hin, dass ein Besuch außerhalb der Stoßzeiten den falschen Eindruck vermitteln würde. Für Heiko Panzer wäre es erfreulich, wenn für das nächste Bürgerforum Ergebnisse vorliegen″.

Ein See lockt viele Besucher an. Und die setzen andere Prioritäten als die Anlieger. Wie sieht es mit den Plänen für den Rubbenbruchweg aus? Der Bürgerverein Eversburg brachte eine ganze Reihe von Vorschlägen für die Gestaltung des Geländes zwischen der Wersener Straße und dem Barenteich ein. Ulla Groskurt legt unter anderem Wert darauf, dass der neue Parkplatz so gestaltet wird, dass Besucher ihn auch akzeptieren. Die Stadt solle darauf achten, dass die Anwohner des Rubbenbruchweges nicht wie auf einer Verkehrsinsel lebten daher müsse die Straße als Sackgasse angelegt werden. Der Barenteich müsse so gestaltet werden, dass wildes Parken nicht mehr möglich sei. Stadtrat Beckermann berichtete, dass die Verwaltung an einigen der Themen″ arbeite. Basis ist ein Konzept von 2014, das einen Parkplatz an der Wersener Straße vorsieht.

Anwohnern geht der Plan für den nördlichen Zugang zum Rubbenbruchsee nicht weit genug. Sie wünschen sich ein größer gefasstes Konzept, mit dem das Umfeld des gesamten Sees erfasst wird.
Autor:
Jann Weber


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