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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Autofahrer steigen um auf eine Stadtbahn″
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Der Wallring als Einbahnstraße″ (Ausgabe vom 25. April).

Über unbefriedigende Situationen zu reflektieren ist immer sinnvoll. Es kann jedoch nicht angehen, sozusagen spontane Ideen tatsächlich zur Umsetzung vorzuschlagen. Da muss man schon genau hinschauen. Den Wallring in Osnabrück als Einbahnstraße zu entwickeln würde dazu führen, dass mindestens die Hälfte der hier verkehrenden Kraftfahrzeuge wesentlich längere Wege fahren. Dies würde mehr Zeit kosten, mehr Treibstoff und mehr Abgase verursachen. Die Busse über den Wallring fahren zu lassen und nicht ins Zentrum ist ebenso fragwürdig. Die meisten Fahrgäste wollen doch in die tatsächliche Stadtmitte. Also müssten die Busse weiter über den Neumarkt fahren. Wenn die anderen Autos denn hier einmal endgültig verbannt sind, ist dies auch wohl erträglich. Die Johannisstraße zu entlasten wäre möglich, wenn die Busse in Nord-Süd-Richtung über Lyra-, Kolping-, Kommenderie- und Süsterstraße geleitet würden. Hinsichtlich P+ R-Stationen sollte auch ein Blogger genau hinschauen. Autofahrer steigen durchaus um auf eine Stadtbahn, wie sich in anderen Städten gezeigt hat. Jede Art von Bus wird als nicht so attraktiv angesehen. Somit würde dies Prinzip wohl erst angenommen, wenn auch in Osnabrück [...] Schienen verlegt sind. Tangentiale Buslinien werden erfahrungsgemäß nicht wirklich frequentiert. Das zeigen Erfahrungen aus anderen Städten. Zuzustimmen ist Herrn Randelhoff insofern, als der Durchgangsverkehr aus der Stadt herausgehalten werden sollte. Dies könnte geschehen mit einer Verlegung der B 68 und mit einem Durchfahrtsverbot für Lkw, das die Stadt nach entsprechenden Infos aussprechen könnte. Unterm Strich könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass Herr Randelhoff wohl eine interessante Veranstaltung geliefert hat, aber vielleicht noch ein paar Semester Raumplanung drauflegen sollte, um sich den letzten Schliff zu holen. [...]″

Wolfgang Möller

Osnabrück
Autor:
Wolfgang Möller


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