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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wie lebt es sich in Haste?
Zwischenüberschrift:
Studierende befragen Bewohner des Stadtteils
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wie lebt es sich in Haste? Welche Angebote ihres Stadtteils schätzen die Bewohner? Welche sind ihnen überhaupt bekannt? Und was verbinden sie mit dem Bürgerverein Haste?

Osnabrück. All das sind Fragen, zu denen Studierende der Hochschule Osnabrück vom 10. bis 26. Mai eine Umfrage auf Haster Plätzen und bei Veranstaltungen durchführen werden. Sie bitten um rege Beteiligung.

Wer sich lange für eine Sache starkmacht, denkt zumeist auch, dass er sich mit ihr auskennt. Der Bürgerverein Haste möchte es aber genau wissen: Wir wissen nicht, ob das, was wir als wichtig empfinden, für die Bürger auch das Wichtigste ist″, sagt Erhard Fricke, der Vorsitzende des Bürgervereins Haste.

Der Verein kümmert sich seit seiner Gründung im Jahr 1951 um die Belange des Stadtteils und seiner Bewohner. So hat er beispielsweise Angebote für Kinder initiiert und Informationsveranstaltungen mit Bezug zum Stadtteil organisiert.

Aber ist den Anwohnern in Haste das auch wichtig? Oder sind es ganz andere Aspekte, die sie interessieren? Um das herauszufinden, haben Studierende des Fachs Soziale Arbeit″ einen Fragebogen entwickelt, mit dem sie erheben, wie es tatsächlich um das Befinden und die Wünsche der Menschen in Haste bestellt ist. Ansprechen werden sie Menschen ab 18 Jahren.

Es gibt viele Zuzüge, und wir haben hier eine multikulturelle Gesellschaft. Ist diesen Menschen der Verein überhaupt bekannt? Auch das möchten wir erfahren″, sagt Paulus Fleige vom Beirat des Bürgervereins. Er hat den Kontakt zu Michael Tiaden und Marina Granzow hergestellt.

Die beiden Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück leiten das Seminar Sozialraumorientierte Arbeit″, in dem sie die 15 Studierenden bei der Entwicklung des Fragebogens unterstützt haben.

Es sei ein längerer Prozess mit vielen Absprachen gewesen, bis der Fragebogen in seiner finalen Version gestanden habe, sagt Student Tobias Brauer: Wir wollten sicherstellen, dass der Fragebogen genau zum Thema passt und die Punkte erhebt, die für den Bürgerverein wichtig sind.″

Es ist eine kleine Auftragsforschung, die die Studierenden durchführen. Auf diese Weise können wir aktive Fragen aus dem Stadtteil in die Lehre einbauen″, betont Michael Tiaden. Marina Granzow verweist auf andere Erhebungen, die von Studierenden der Hochschule durchgeführt wurden, beispielsweise zum Leben im Rosenplatzviertel.

Lange müssen die Hasteraner nicht mit dem Fragebogen zubringen. Die Beantwortung dauert etwa zehn Minuten″, sagt Granzow. Ergänzend zur Umfrage werden die Studierenden auch Fakten in verschiedenen Einrichtungen erheben wie bei der Feuerwehr, bei Vereinen in Haste, in Kitas oder bei Seniorenangeboten.

Im Herbst soll die Untersuchung ausgewertet sein. Dann wird der Bürgerverein zu einer öffentlichen Präsentation einladen. Vorgestellt werden die Ergebnisse dann aber von den Studierenden.

Bildtext:
Sie wollen es genau wissen: Eine Umfrage zum Leben in Haste haben Studierende und Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit Vertretern des Bürgervereins Haste erarbeitet.
Foto:
Marie-Luise Braun
Autor:
Marie-Luise Braun


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