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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kopiert Osnabrück den Berliner „Supermarktgipfel″?
Zwischenüberschrift:
Bau von Wohnungen auf eingeschossigen Handelsimmobilien soll angekurbelt werden – Thema im Rat am Dienstag
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Osnabrück und Berlin haben ein gemeinsames Problem: Es fehlt an Wohnraum und Flächen. Geht es nach den Fraktionen im Osnabrücker Rat, soll nun der Bau von Wohnungen auf eingeschossigen Handelsimmobilien angekurbelt werden unter anderem mit einem Supermarktgipfel″ nach Berliner Vorbild.

Konkret geht es um einen Antrag mehrerer im Rat vertretener Fraktionen, über den in der kommenden Sitzung am Dienstag, 8. Mai, entschieden werden soll. Die Politiker wollen dabei die Verwaltung beauftragen, zu prüfen, ob und wie in Osnabrück auf geplanten beziehungsweise bereits gewerblich genutzten Handelsimmobilien zusätzlich Wohnraum geschaffen werden kann.

Vorbild Berlin

Fahrt aufnehmen soll das Thema durch die Einrichtung eines Supermarktgipfels″, bei dem Akteure der Lebensmittelbranche und anderer geeigneter Verbrauchermärkte, der Wohnungswirtschaft und der Stadtentwicklung mit am Tisch sitzen sollen.

Als Vorbild dient hierbei Berlin: Stadtentwickler wollen dem eklatanten Wohnungsmangel in der Bundeshauptstadt mit kreativen Lösungen entgegentreten und den Wohnungsbau über eingeschossigen Gewerbeimmobilien fördern. Angesichts der Platz- und Wohnungsnot verständigten sich der Berliner Senat und Aldi Nord kürzlich auf einen Deal: Der Discounter bekommt Baurecht für großflächige Märkte und baut im Gegenzug in den Etagen über der Filiale Wohnungen 30 Prozent davon sollen zu erschwinglichen Preisen vermietet werden. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher will künftig jährlich einen Supermarktgipfel einberufen, an dem Vertreter des Einzelhandels, der Bezirke und der Wohnungswirtschaft über Maßnahmen beraten.

Zurück nach Osnabrück: Hintergrund des Antrags ist das Ziel der Stadt, bis 2020 die Voraussetzungen für 3000 neue Wohnungen zu schaffen. Weil Baugrundstücke knapp sind, setzt die Verwaltung auf Nachverdichtung von bestehenden Quartieren.

Nicht mehr zeitgemäß

In den Fokus sind wie in Berlin Nahversorger gerückt, da sie meist eingeschossig errichtet wurden und zusätzlich Flächen für Parkplätze beanspruchen. Angesichts der hohen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt, aber auch aus städtebaulichen Gründen sind eingeschossige Märkte, die sich insbesondere durch großen Flächenverbrauch und meistens zudem durch eine anspruchslose Architektur auszeichnen, nicht mehr zeitgemäß″, heißt es in dem Antrag, den die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen, CDU, SPD, UWG-Piraten, Die Linke und BOB unterzeichnet haben.

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Autor:
sph


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