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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
[Die gestrige Versammlung des Bürger-Vereins]
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sitzung des Bürgervereins: ... Bezüglich der Einlaufsiele bemerkt der Herr Vorsitzende, man sei wohl allseitig der Ansicht, daß die Arbeit seitens der Stadt ausgeführt werden müsse; im vorigen Winter seien die Siele oft nicht zu öffnen gewesen. Die Herren Niederhaus und Bös befürworten die Reinigung seitens der Stadt. Herr Koch bemerkt, die Wasserverschlüsse liegen zu tief und seien fest eingefroren. Man möge keine unausführbaren Anträge stellen, denn gegen die Elemente könne auch der Magistrat nichts ausrichten. Hr. Vesper: Es handle sich nicht nur um die Reinigung bei Frostweter, sondern daß der Magistrat die Reinigung und Beaufsichtigung stets ausführen lasse. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Bezüglich Beantwortung der Frage, ob eine Überschwemmung der Neustadt künftig vermieden werden könne bemerkt der Herr Vorsitzende, daß es erforderlich scheine, den im Tageblatt kürzlich mitgetheilten, von einem tüchtigen Fachmann herrührenden Vorschlag zur Beseitigung derÜberschwemmungsgefahr durch eine zu fassende Resolution zu unterstützen. Herr Hölscher fragt, ob nicht an der Hase anzulegende Dämme Schutz gewähren würden. Herr Buttke meint, der Unterstützungspfeiler der Brücke hätte " schmiediger" angelegt werden müssen. Der Herr Vorsitzende bemerkt, daß wir die Überschwemmung auch ohne Brücke gehabt haben würden. Der Bau eines neuen Wehrs, sei nothwendig und der Magistrat scheine auch dazu geneigt. Herr Donnerberg hält die Anlage einer Umfluth für zweckmäßig, auch sei die Ausschachtung der Hase stellenweise nöthig. Herr Brockmann empfiehlt die Erweiterung des Flußbettes und grundliche Reinigung. Hr. Winter: In der Neustadt verursache das Grundwasser, welches bei jedem hohen Wasserstande der Hase eintrete, vielen Schaden. Nur durch Aufhebung der Mühle werde der Uebelstand verschwinden. Hr. Timmermeister empfiehlt die Anlage einer Umfluth. Schließlich wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Die Versammlung erachtet, daß Alles geschehen muß, der Wiederholung einer Ueberschwemmung in der Stadt vorzubeugen; sie ist der Ansicht, daß dies nach den Darlegungen eines Fachmanns, wie sie in Nr. 1925 des " Osnabr. Tageblatt:" unter der Überschrift: Kann eine Ueberschwemmung der Neustadt vermieden werden? in überzeugender Weise niedergeschrieben sind, geschehen kann. Sie wünscht und erwartet, daß seitens der Stadtbehörde dem entsprechend alle erforderlichen Arbeiten so früh begonnen und beendet werden, daß die Bürger- und Einwohnerschaft dem Winter mit Ruhe entgegensehen kann und spricht sich insbesondere für die Vorschläge aus, wie sie in den eingangs erwähnten Darlegungen zum Ausdruck gelangt sind.


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