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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Ausweichparkplätze als Lösung für das Verkehrschaos?
Zwischenüberschrift:
25 000 Besucher beim Flohmarkt im Osnabrücker Moskaubad – Anwohner kritisieren Regelungen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Rund 25 000 Besucher des Flohmarktes im Moskaubad haben am Sonntag für reichlich Trubel in der Wüste gesorgt. Während die Stadtwerke ein positives Fazit ziehen, regt sich bei einigen Anwohnern Unmut über das Verkehrschaos. Können Ausweichparkplätze das Problem lösen?

Im Vorfeld hatten die Stadtwerke einige Maßnahmen vornehmen müssen, damit die Stadt die Veranstaltung genehmigen konnte. Zu den Auflagen gehörte unter anderem eine veränderte Verkehrsführung. So wurde beispielsweise die Limberger Straße zur Einbahnstraße. Außerdem mussten die Stadtwerke Ordnungspersonal vorhalten, das den Verkehr in geordnete Bahnen lenken sollte. So gingen ständig Hinweise auf falsch geparkte Fahrzeuge ein. Wir haben knapp 70 Durchsagen zu Falschparkern gemacht″, berichtet Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer.

Die geänderte Verkehrsführung kam jedoch nicht bei allen gut an. Anwohner seien nicht zu ihren Häusern gekommen, und andere hätten mehrere Kilometer Umweg fahren müssen, kommentierte beispielsweise Jörg K. auf der Facebook-Seite von noz.de. Es herrscht bei jedem Flohmarkt blankes Chaos, aber so schlimm wie heute war es nie.″ Natürlich haben auch Stadtwerke und Stadt das OS-Team war vor Ort und schrieb fleißig Knöllchen die verkehrliche Situation wahrgenommen. Die Erfahrungen mit der Einbahnstraßenregelung und den Halteverboten fließen in unsere Nachbesprechungen mit der Stadt Osnabrück ein″, sagt Hörmeyer.

Offenkundig hielten viele mit dem Auto angereiste Besucher nicht viel von den auch in der Wüste geltenden Parkregelungen. Wie in den Vorjahren wurden Einfahrten zugeparkt, auch Fußgängerwege wurden durch parkende Fahrzeuge versperrt. Nach Angaben von Stadtsprecher Sven Jürgensen wurden am Sonntag im Umfeld des Moskaubades 68 Verwarnungen ausgesprochen und drei Fahrzeuge abgeschleppt.

Man hat hier den Eindruck, dass jeder meint, er müsse auf jeden Fall erst einmal ganz nah ranfahren an das Moskaubad. Und so fängt das immer schon ganz früh am Morgen an, und dann quält sich den ganzen Tag lang der Lindwurm endloser Autoschlangen hier vorbei″, schreibt Anwohner Peter Clement in einer Mail an unsere Redaktion. Er schlägt vor, an Sonntagen ungenutzten Parkraum in der Wüste zur Verfügung zu stellen. Konkret stünden im Großbereich der Schulen an der Kromschröderstraße sowie der August-Hölscher-Straße Mengen an Parkplätzen zur Verfügung. Und man läuft vielleicht zehn Minuten von hier bis zum Moskaubad. Ist das nicht mehr zumutbar?

Ideen wie diese will Hörmeyer noch nicht bewerten, dafür sei es noch zu früh. Wir werden uns mit der Stadt Osnabrück wie bisher auch im Nachgang zusammensetzen und darüber sprechen, an welchen Stellen und mit welchen ergänzenden Maßnahmen wir die angespannte Verkehrssituation verbessern können″, sagt Hörmeyer.

25 000 Besucher haben die Stadtwerke gezählt, 8000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Aussteller hat sich laut Stadtwerke auf ein neues Rekordhoch gesteigert. Im Jahr 2017 kamen 430, nun waren es 650 private Verkäufer. Rein kapazitätsmäßig lasse der Außenbereich des Moskaubades eine Besuchermenge dieses Ausmaßes zu, so Hörmeyer.
Autor:
sph


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