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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Verdichtung von Hotelbetten wird Johannisstraße nicht beleben
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel SinnLeffers-Gebäude vor dem Abriss″ (Ausgabe vom 17. April).

Man kann es kaum fassen: Da bauen Investoren in Osnabrücks City drei Hotels. Es rächt sich einmal mehr, dass die Stadtplanung konzeptionslos an der Innenstadt herumdoktern lässt. Als , Zeichen′ für die Bürger wird dann auf der Maiwoche das Maidorf nicht genehmigt, weil keiner die Verantwortung übernehmen will ein Ablenkungsmanöver? Eine Verdichtung von Hotelbetten wird die Johannisstraße und den desolaten Neumarkt jedenfalls nicht großartig beleben. Dafür freuen sich Investoren, dass sie ihr Geld loswerden und Abschreibungsmöglichkeiten bekommen, und wir, die Bürger, finanzieren das mit!

Dr. Jobst-Wilken Carl

Osnabrück

Ich bin bestürzt über den geplanten Abriss des doch gut funktionsfähigen Kaufhauses SinnLeffers. Sorgen mache ich mir vor allem über den immensen Sand- und Kies-Verbrauch der so zahlreichen Neubauten. 250 Millionen Tonnen Sand und Kies werden pro Jahr in Deutschland verbraucht, das entnehme ich verschiedenen Quellen der Bauindustrie sowie des Ökoinstituts. Für immer mehr Sand- und Kiesgruben werden meines Wissens wachsende Teile zum Teil wertvollster Landschaften geopfert. Lohnt sich das wirklich? Also, mir tut das weh. Ich fürchte, dass da durch unsere Gier nach Sand und Kies oft wunderschöne, in Jahrhunderten gewachsene, artenreiche Biotope mit seltenen Pflanzen und Tieren zerstört werden. Ich bekomme große Bauchschmerzen bei dieser wenig nachhaltigen Art des Bauens und Planens und sehe bei jedem Blick auf ein weiteres werdendes Hotel die wunderschönen Blumenwiesen meiner Kindheit mit ihren Schmetterlingen und den Feldlerchen vor mir. Ade, liebe Feldlerche.″

Dietlind Schöler

Osnabrück
Autor:
Dr. Jobst-Wilken Carl, Dietlind Schöler


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