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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bündnis lehnt Fahrverbot für ältere Diesel ab
Zwischenüberschrift:
Wirtschaft und Gewerkschaften zur Luft
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Bündnis von elf Wirtschaftskammern, - verbänden und Gewerkschaften hat am Freitag eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Luftreinhalte- und Aktionsplans für die Stadt Osnabrück abgegeben. Insbesondere ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge (Pkw Euro 5: Zulassung bis August 2015) lehnen die Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter entschieden ab.

Sie weisen darauf hin, dass die Stickstoffdioxid-Belastung in Osnabrück seit Jahren kontinuierlich sinke und der Grenzwert spätestens im Jahr 2020 unterschritten werde. Die Stadt solle die positive Entwicklung der Stickstoffdioxid-Werte zusätzlich unterstützen; die Wirtschaft setzt zum Beispiel darauf, dass die städtische Busflotte teilelektrisiert und nachgerüstet, der Verkehrsfluss optimiert wird.

Wir gehen davon aus, dass eine Stellungnahme wie diese, gemeinsam von Wirtschaft und Gewerkschaften und damit im Namen der Unternehmer wie der Beschäftigten, in der Abwägung von Politik und Verwaltung mit hoher Gewichtung berücksichtigt wird″, betonen IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Axel Busch, Hauptgeschäftsführer des Industriellen Arbeitgeberverbands, und Stephan Soldanski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall. Wir haben uns gern in diese Initiative eingebracht. Denn sie ist auch im Interesse vieler Beschäftigter, insbesondere der über 53 000 Einpendler und fast 25 000 Auspendler″, erläutert Soldanski.

Als richtig bewerten die Autoren Anstöße, die den sogenannten Modal-Split″ (Kenngröße dafür, wie viele Wege der Einzelne mit welchem Verkehrsmittel zurücklegt) im innerstädtischen Verkehr hin zu mehr Fußgänger-, Rad-, und Busverkehr verschieben. Maßnahmen, die bislang vom motorisierten Individualverkehr (MIV) genutzte Verkehrsflächen für Radfahrer und Fußgänger umwidmen, müssten aber vermieden werden, heißt es. Um den Durchgangsverkehr im Stadtgebiet zu reduzieren, sollte sich die Stadt zudem für den Ausbau der Bundesstraßen und Autobahnen rund um Osnabrück einsetzen.
Autor:
pm


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