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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sonnenschutz für die Buchen
Zwischenüberschrift:
Bäume mit besonderer Form sollen erhalten werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Belm/ Osnabrück. Wer auf dem Richtstättenrundwanderweg spazieren geht, wird an der Nordstraße nun Bäume finden, die in Jute eingewickelt sind. Das sind Schneitelbuchen, die mit dieser Maßnahme vor der Sonne geschützt werden.

Seit vor etwa zehn Jahren der schützende Waldrand wegen des Baus der Belmer Ortsumgehung abgeholzt wurde, sind die Buchen Wind und Sonne ausgesetzt. Das ist schädlich. Deshalb haben die evangelischen Stiftungen Osnabrück, denen der Wald gehört, forstliche Pflegemaßnahmen in Auftrag gegeben. Nach ein paar Jahren sei die Rinde wieder widerstandsfähig. Die Jute falle von alleine ab, erklärt Baumgutachter Jan-Tobias Welzel von der Firma Grüner Zweig. Höhlen zum Beispiel vom Specht werden freigelassen, damit sie genutzt werden können.

Mit vier Mitarbeitern werden die verschiedenen Maßnahmen seit Montag durchgeführt. Neben dem Schutz vor der Sonne werden die Bäume im vorderen Bereich beschnitten. Damit kommen die Stiftungen der Verkehrssicherungspflicht nach. Die Kronen werden mit einem Gurtsystem gesichert.

Schneitelbuchen sind Rotbuchen, die durch eine bestimmte historische Bewirtschaftungsart diese besondere Form erhalten haben. Sie wurden in bis zu zweieinhalb Meter Höhe gekappt. Die jungen Triebe wurden verfüttert und größere Äste als Brennholz genutzt.

Bildtexte:
Damit die Schneitelbuchen an der Nordstraße in Osnabrück an der Grenze zu Belm vor der Sonne geschützt sind, wurden sie nun mit Jute umwickelt.
Spechthöhlen und Risse werden frei gelassen, damit Tiere sie nutzen können.
Fotos:
Jörn Martens
Autor:
nst


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