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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der Urwald wird zur Flaniermeile
Zwischenüberschrift:
Herrenteichswall ist fast fertig saniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Arbeiten sind fast abgeschlossen. Bis zum Beginn des Katholikentages am 21. Mai soll der Herrenteichswall in neuem Glanz erstrahlen. Rund 100 000 Euro investiert die Stadt, um aus dem überwucherten Haseufer eine einladende Promenade zu machen.
Noch im Herbst vergangenen Jahres glich der Herrenteichswall zwischen Pernickelmühle und Conrad-Bäumer-Weg eher einem Urwald als einer Flaniermeile. Wild wuchernder Efeu überragte das Flussufer. Die Wurzeln von dicken Bäumen drückten das Pflaster hoch. Die Baumkronen versperrten den Blick auf die andere Uferseite. Der Dom und die historische Wallanlage waren kaum zu erkennen.
Im Dezember 2007 beschloss der Rat die Sanierung des Herrenteichswalls. Wenig später rollten die ersten Bagger des städtischen Eigenbetriebs Grün an. Die Auszubildenden haben die ganzen Maßnahmen getragen″, erklärte Oberbürgermeister Boris Pistorius am Donnerstag. Durch viel Eigenleistung habe die Stadt rund 45 000 Euro eingespart. Auch die Herrenteichslaischaft leistete ihren Beitrag. Die Stiftung spendierte für 10 000 Euro zehn neue Bänke am Ufer der Hase.
Die Arbeiten auf dem 400 Meter langen Teilabschnitt des Herrenteichswalls waren aufwendig. So pflanzten die städtischen Gartenarbeiter 7000 bodendeckende Efeu. Das Pflaster wurde durch eine wassergebundene Wegedecke″ ausgetauscht. Die ist wasserdurchlässig″, versicherte Frank Bludau von der Abteilung Grünservice der Stadt. Feinkörniger Kies ist nun an der Stelle von Steinplatten zu finden.
Vor 100 Jahren schon war der Herrenteichswall ein beliebter Ausflugsort an sonnigen Tagen. Nach historischem Vorbild haben die städtischen Arbeiten jetzt zirka 20 Zentimeter hohe eiserne Rabattengeländer eingesetzt. Sie grenzen den Weg vom Haseufer ab. Die Holzpalisaden, die früher die Bänke am Wegesrand umringten, wurden durch Granitplatten ersetzt.
Rechtzeitig zum Katholikentag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein″, versicherte der zuständige Dezernent Wolfgang Griesert gestern. Doch schon jetzt wird die erneuerte Promenade beansprucht. Zur Maiwoche nutzen viele Nachtschwärmer den Wall als Heimweg. Die neuen Bänke haben schon deutliche Gebrauchsspuren.

Neue Bänke fürs sanierte Haseufer: Die Herrenteichslaischaft, vertretten durch Detlef Wulfetange (links), sendierte sie. Oberbürgermeister Boris Pistorius und Dezernent Wolfgang Griesert (rechts) saßen Probe.
Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
tomb


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