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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Konsequent rote Welle″
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Beitrag Grünes Licht für die perfekte Welle″, Neue OZ vom 3. Mai.
Ich gönne den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung ja die moderne Technik, aber was nützt es, wenn der (politische?) Wille fehlt, sie wirklich konsequent einzusetzen? Jeder Verkehrsteilnehmer (und damit meine ich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger) in Osnabrück kennt das: Man steht vor einer mit Sensoren oder Druckknöpfen ausgestatteten roten Ampel, weit und breit kein Querverkehr in Sicht und wartet oder fährt bzw. geht bei Rot. Beste Beispiele dafür sind die Anlagen rund um die Brückenstraße, die Pyer Schule oder auch Benzstraße.
Dazu kommen die älteren Anlagen, die zum Teil konsequent in alle Richtungen auf rote Welle′ geschaltet sind, ein Beispiel ist die Kreuzung Vehrter Landstraße/ Haster Weg: Mit Tempo 50 keine Chance, für die anderen positioniert sich wenig weiter der Radarwagen der Stadt . . .
Vor einigen Monaten habe ich die grottenschlechte Schaltung für Fußgänger direkt vor den Türen der Umweltstiftung moniert: Um hier die vier Fahrspuren bei Grün zu überqueren, braucht man mindestens zwei Ampelumläufe oder fast drei Minuten. Mein Änderungsvorschlag hätte wenige Handgriffe, nämlich eine Drahtbrücke im Schaltschrank benötigt. Stattdessen wurde mir kurz und knapp mitgeteilt, die Technik gebe das nicht her. Um das Ganze zu zementieren, wurden die vorhandenen Druckknöpfe zwei Tage später demontiert. Man kann heute noch sehen, wo sie gesessen haben.
Liebe Verkehrslenker, wir Verkehrsteilnehmer wollen nicht mehr hören, dass dieses und jenes nicht geht. Wir wollen, dass unsere konstruktive Kritik (nicht das Stammtischpalaver) ernst genommen wird und die vorhandenen technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Sprüche wie meistens läuft′s ja′ oder in der Regel läuft die Kreuzung frei′ sind wir leid! Und wenn unsere Anregungen und Bitten nicht erwünscht sind, teilen Sie uns das bitte mit. Dann fühlen die meisten Bürger sich in ihrer Politikverdrossenheit bestätigt, und wir wissen wenigstens, woran wir sind.″

Bildtext:
Ampel - immer wieder ein grund für Beschwerden.
Autor:
Andreas Sandmann


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