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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Spielplätze: Klasse statt Masse
Zwischenüberschrift:
Gesamte Spielfläche ist weitaus größer als gesetzlich vorgeschrieben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt Osnabrück will es wissen: Wie ist es um die Spielplätze im Stadtgebiet bestellt? Antworten soll ein Konzept geben, das die Verwaltung in den kommenden Monaten erarbeiten will. Der Ausschuss für Stadtentwicklung gab dafür jetzt grünes Licht.
Einige Zahlen sind schon bekannt. So gab es Ende 2007 in der Stadt 313 Spiel- und 44 Bolzplätze. Nicht gezählt wurden die privaten Spielplätze der Wohnungsbaugesellschaften.
Die Zahl ist vergleichsweise hoch. Laut Gesetz müsste die Stadt 170 000 Quadratmeter Spielplatzfläche vorhalten. Tatsächlich sind es mehr als 500 000.
Aber: Die Fläche ist nicht gleichmäßig auf alle Stadtteile verteilt. Zudem sind manche Spielplätze gut ausgelastet, andere wiederum so gut wie verwaist. Das Konzept soll unter anderem herausfinden, ob es möglich ist, solche Plätze zu schließen. Am Ende könnten etwa 180 übrig bleiben.
Genannt worden war diese Zahl schon während der Beratungen übers städtische Sparprogramm. Die Stadt könne Geld sparen, wenn sie die Zahl ihrer Spielplätze reduziere und damit Unterhaltskosten entfielen. Das könne bewirken, dass die Stadt bis zu fünf Großspielplätze einrichten könnte. Das Ziel ist so formuliert: Mehr Qualität statt Quantität″, erklärte eine Mitarbeiterin der Verwaltung.
Die Spielplätze könnten sich dann unterteilen in etwa fünf große Stadtteilspielplätze mit Spiellandschaften als Treffpunkt für Familien; Themenspielplätze mit einem Einzugsradius von bis zu 800 Metern Fußweg; bereits vorhandene Spielplätze unterschiedlicher Größe sowie Grünflächen als Spielanlagen.
Die Fläche der Spielplätze, die aufgegeben werden, könnte letztendlich auch von der Stadt verkauft werden. Dafür darf es aber keinen Automatismus geben″, warnte Frank Henning (SPD). Volker Bajus von den Grünen forderte, dass maßgeblich für das Konzept das Leitbild familienfreundliche Stadt sein müsse.

Bildtext:
313 Spielplätze gibt es in der Stadt. Werden sie alle noch gebraucht? Die Stadt beginnt jetzt mit einer großen Bestandsaufnahme. Das Foto entstand auf dem Spielplatz an der Anna-Gastvogel-Straße.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
jb


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