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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der Kreisverkehr ist vom Tisch
Zwischenüberschrift:
Im Juni starten die Arbeiten am Hoffmeyerplatz: Ampelkreuzung wird umgestaltet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Juni rollen die Bagger an. Dann wird die Kreuzung am Hoffmeyerplatz neu gestaltet. Die Option, den Knotenpunkt Parkstraße/ Rehmstraße als Kreisverkehr anzulegen, ist vom Tisch auch wenn so mancher Kommunalpolitker ihr hinterhertrauert.
Um die Möglichkeit eines Kreisverkehrs haben wir uns wohl nicht intensiv genug gekümmert″, befand Ulrich Hus (SPD) am Donnerstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung. Den Zeitpunkt für eine grundlegende Diskussion haben wir verpasst. Jetzt noch die Notbremse zu ziehen, das wird schwierig.″
Vor allen Dingen dürfte es teuer werden. Die Aufträge seien vergeben, neue Teile für die Ampelanlage bestellt, erklärte Jürgen Schmidt, Leiter Straßenbau bei der Stadtverwaltung. Allein eine komplett neue Planung für den Kreisverkehr würde mit einer fünfstelligen Summe zu Buche schlagen.
Die Verwaltung hatte den Knotenpunkt als Kreuzung geplant, nachdem die Möglichkeit eines Kreisverkehrs verworfen worden war. Der Grund unter anderem: Sechs Bäume hätten dafür weichen müssen. Dann aber fegte Anfang 2007 der Orkan Kyrill″ durch Osnabrück und knickte auch am Hoffmeyerplatz so manchen Baum um. Vor rund einem Jahr kam der Kreisverkehr folglich erneut ins Gespräch. Schnell stand aber fest: Vier der Bäume, die Kyrill″ verschont hatte, hätten trotzdem weichen müssen.
Aus Sicht der Verwaltung hat die Ampelkreuzung am Hoffmeyerplatz weitere Vorteile: Sie verbraucht weniger Fläche als ein Kreisverkehr und erlaubt eine bessere Führung der Rad- und Fußwege. Zudem können vier Bäume, die für den Bau eines Kreisverkehrs gefällt werden müssten, stehen bleiben. Auch die Stadtwerke hatten Bedenken angemeldet.
Die Busse, die von der südlichen Rehmstraße in Richtung Martinistraße unterwegs sind, müssten im Kreisel eine Dreivierteldrehung fahren unbequem für die Fahrgäste.
Die CDU hätte allerdings lieber einen Kreisverkehr am Hoffmeyerplatz gesehen. Für den Platz wäre das ein optischer Gewinn″, sagte Claudia Galitz (CDU). Wulf-Siegmar Mierke von der UWG sah das anders: Der große Flächenverbrauch ist ein Nachteil.″ Volker Bajus (Grüne) verwies auf die größere Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger bei einer Ampelkreuzung. Dies sei wichtig, weil viele Schüler des Ratsgymnasiums die Kreuzung passierten.

Bildtext:
Die Ampelkreuzung bleibt: Der Knotenpunkt Parkstraße/ Rehmstraße wird ab Juni ausgebaut - allerdins nicht als Kreisverkehr.
Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
jp


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