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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Toiletten auf der Maiwoche
 
Gebüsch und Häuserwände sind tabu
Zwischenüberschrift:
Mehr Toiletten auf der Maiwoche
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt reagiert auf Klagen von Anwohnern und stellt während der Maiwoche 146 mobile Toiletten auf. An den Getränkeständen gibt es Hinweisschilder. Wildes Pinkeln ist verboten. Es droht eine Geldbuße in Höhe von 50 Euro.

Osnabrück. Es ist ein unangenehmes Thema, mit dem sich die Verantwortlichen seit Jahren herumschlagen müssen. Um das wilde Pinkeln in den Griff zu bekommen, sollen zur Maiwoche 2008 mehr Toiletten als bisher aufgestellt werden. Zahlreiche Häuschen und Wagen stehen bereits in der Innenstadt.
Vor allem am Marktplatz hatten sich Anlieger in der Vergangenheit über Auswüchse beklagt. Im September war der Kirchenvorstand von St. Marien mit einem drastischen Schreiben an die Öffentlichkeit getreten. Im Umfeld der Kirche stinke es nach Großveranstaltungen noch tagelang nach Urin, hieß es darin unter anderem.
Nun reagiert die Stadt. Wir haben die Zahl der Toiletten auf der Maiwoche stark erhöht″, erklärt Gert Lindke vom städtischen Fachbereich Bürger und Ordnung. Insgesamt 146 Toiletten werden in der Innenstadt bereitgestellt. Grünanlagen und Häuserwände sollen vor allem für männliche Maiwochenbesucher tabu sein.
Doch wohin, wenn die Blase drückt? Ein Hinweisschild auf den Standort der nächstgelegenen WC-Anlage findet der Maiwochenbesucher an den Getränkeständen. Mit den Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, wo bei der Maiwoche der größte Bedarf herrscht. Die Toiletten haben wir dementsprechend positioniert, so dass kein Besucher für seine Notdurft lange Wege in Kauf nehmen muss″, erläutert Gert Lindke.
Erstmalig hat die Stadt in diesem Jahr auf dem Marktplatz und beim Maidorf einen noch größeren Toilettenwagen aufgestellt und die Zahl der WCs verdoppelt. Dort befindet sich auch das Behinderten-WC. Weitere Standorte sind der Platz am Theater/ Dom, wo anstelle eines 6-Meter-Wagens nun erstmalig ein 10-Meter-Wagen steht, sowie am Nikolaiort und an der Johannisstraße. Auf der Großen Straße und rechts und links der Bühne Georgstraße stehen 20 Dixi-Klos zur Verfügung. Einen etwas kleineren Sanitärcontainer finden die Maiwochenbesucher auf der Hasestraße. Im Mai-Dome am Herrenteichswall ist die Anzahl der Toiletten gleich geblieben.
Der Platz in der City ist während der Maiwoche knapp″, sagt Gert Lindke. Wir können gar nicht so viele Toiletten aufstellen, wie bei einem akuten Andrang, zum Beispiel in der Konzertpause, benötigt werden.″
Wer trotz der erweiterten Möglichkeiten lieber in der Seitenstraße oder im Gebüsch verschwindet, riskiert eine Geldbuße: Das sogenannte Wildpinkeln″ ist eine Ordnungswidrigkeit und kostet 50 Euro. Das können sich die Maiwochenbesucher sparen″, betont Gert Lindke.


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