User Online: 1 | Timeout: 21:50Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Weiß am Nordpol – bunt in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Farbenfrohe Eisbären wachen bald auf der Großen Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eisbären sind Programm: Bis auf die Titelseiten der Zeitungen und in die Tagesschau haben es die schneeweißen Tiere dank Knut und Flocke in den letzten Wochen geschafft. Jetzt werden Eisbären auch in Osnabrück groß herauskommen: Auf dem Dachüberstand des Modehauses Lengermann und Trieschmann in Osnabrück werden ab Anfang Mai zehn Eisbären stehen und sich von Stadtbummlern bewundern und bewerten lassen.
Momentan werden sie jedoch noch von zehn Künstlergruppen auf der Aktionsfläche des Modehauses kreativ gestaltet. Mit Acrylfarben, Mosaiksteinchen, Schablonen, Pappmaché und vielen anderen Materialien kreieren die Gruppen hier vor den Augen interessierter Zuschauer ihren Eisbären″, der oft auch eine bestimmte Nachricht übermitteln soll.
Die Schülergruppe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik teilt ihren Bären dafür symbolisch in zwei Seiten: Warme Farben, Schmetterlinge, Blumen und Tiere schmücken die Paradies-Seite″, erklärt die 19-jährige Ann-Christin Langhorst.
Zusammen mit sieben Mitschülerinnen und Mitschülern verpasst sie der anderen Seite des Bären jedoch einen weniger paradiesischen Anstrich: Ein sterbender Vogel, grau-schwarzer Fabrikqualm und ein Schiff, das gerade einen Haufen Öl verliert, sollen die Bedrohungen für die Tierwelt darstellen. Der Eisbär ist ein gutes Beispiel, um die Gefahren des Klimawandels darzustellen″, erklären die Schüler. Schließlich stehe er bereits auf der Roten Liste und sei vom Aussterben bedroht. Mit ihrem Kunst- werk wollen sie zeigen, welche Seite den Tieren besser steht.
Auch die Künstlergruppe der Franz-von-Assisi-Schule bringt mit ihrem Eisbären das Thema Klimawandel auf die Große Straße: Auf seinen Rücken haben die Jugendlichen eine aus Pappmaché gebastelte Fabrik mit vielen Schornsteinen geklebt: eine schwere Belastung nicht nur für den Eisbären.
Fröhlicher sieht es bei den Schülerinnen und Schülern des Osna Art Forums″ aus. Wie die meisten beteiligten Schülergruppen treffen sich die vier Jungen und Mädchen der Kunst- und Musikschule nachmittags nach dem Unterricht auf der Aktionsfläche, um ihren Bären zu schmücken. Sie arbeiten an einem Wiesenbären mit grüner Beinpartie und himmelblauem Rücken.
Die meisten Leute, die uns hier ansprechen, meinen aber, er sehe eher aus wie ein richtiger Frühlingsbär″, erzählt die zwölfjährige Lara-Louisa Preuß. Denn auf dem Rücken des Bären fliegen bereits bunte Schmetterlinge aus Pappmaché, und auf der grünen Wiese im unteren Teil blühen farbenfrohe Kunstblumen.
Bis zum 3. Mai lassen sich die Projektgruppen noch mit ihren Eisbären bei der Arbeit beobachten. Dann kommen sie zur Bewertung auf die Rampe und müssen beweisen, dass sie tatsächlich wasserfeste Bären sind.

Bildtext:
In Piratenoptik gestalten Anne Rensen, Jennifer Rehm (unten) und Dennis Schmidt von der Montessori-Schule ihren ganz persönlichen Eisbären.
Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
hiek


Anfang der Liste Ende der Liste