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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrücker Bäder erhöhen Eintrittspreise
 
Schwimmen wird teurer
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Bäder erhöhen zum 1. Mai die Eintrittspreise
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke erhöhen die Eintrittspreise für die Osnabrücker Bäder. Wie gestern mitgeteilt wurde, werden zum 1. Mai alle Tarife teurer vom ermäßigten Einzelticket bis zur Familienkarte, die vor allem im Nettebad mehr kosten wird. Statt 14, 80 Euro zahlen zwei Erwachsene und zwei Kinder dort künftig 19, 50 Euro. Sie können allerdings den Rabatt der Bäder-Card plus ausnutzen, was bisher nicht möglich war. Für Stammgäste reduziert sich dadurch der Preis für die Familienkarte um 20 Prozent auf 15, 60 Euro. Im Vergleich mit anderen Freizeitbädern bleibt das Nettebad damit konkurrenzlos günstig. In der Sommersaison gelten die Eintrittspreise an allen Tagen. Im Winter gibt es zusätzliche Wochenendtarife. Begründet wird die Erhöhung mit gestiegenen Energie- und Personalkosten.

Osnabrück. Der Besuch der drei Osnabrücker Bäder wird zum 1. Mai teurer. Im Schinkel- und Moskaubad kostet die Einzelkarte für Erwachsene künftig 3, 70 Euro und damit 20 Cent mehr. Im Nettebad sind in der Sommersaison 7, 60 Euro am Tag fällig (plus 30 Cent). Die Preissteigerung bezieht sich auf alle Tarife.
Roland Kettler, Leiter der Abteilung Bäder bei den Stadtwerken, begründete die Erhöhung gestern mit stark gestiegenen Energie- und Personalkosten. Es habe kein Weg daran vorbeigeführt, die Belastungen an die Badegäste weiterzugeben.
Der Bäderchef bezifferte den Mehraufwand bei den laufenden Ausgaben mit rund 400 000 Euro im Jahr. Allein die Energiekosten seien um 200 000 Euro gestiegen. Durch die höheren Eintrittspreise rechnen die Verantwortlichen mit Mehreinnahmen in Höhe von 140 000 bis 160 000 Euro. Das allein reicht nicht aus, um das Defizit zu decken. Die Bäder sind traditionell ein Zuschussbetrieb. Durch Gewinne aus anderen Sparten gleichen die Stadtwerke die Verluste aus.
Die neuen Eintrittspreise im Nettebad: Hier zahlen Erwachsene für die Tageskarte künftig 7, 60 Euro (statt bisher 7, 30 Euro), Jugendliche 4, 60 Euro (statt 4, 30 Euro). Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Minuten gibt es an der Kasse wie gehabt 3 bzw. 2 Euro zurück (Sprint-Tarif). Deutlich teurer wird die Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Sie kostet 19, 50 Euro (statt bisher 14, 80 Euro). Die Zuzahlung für jedes weitere Kind beträgt 3, 70 Euro (statt 2 Euro). Für Familien mit dem Osnabrück-Pass″ entfällt die Zuzahlung ab der fünften Person.
Neu ist auch, dass der zwanzigprozentige Rabatt der Bäder-Card plus in der neuen Tarifstruktur auch für die Familienkarte gilt. Deren Preis reduziert sich dadurch auf 15, 60 Euro. Besitzer der Ikea-Family-Card oder Giro-Live-Kunden der Sparkasse können zusätzlich fünf Prozent sparen, so dass ein Endpreis von 14, 63 Euro zustande kommt (17 Cent billiger als bisher). Die Bäder-Card plus ist eine Wertkarte, die Nutzer beim ersten Mal mit 90 Euro und später mit jeweils mindestens 30 Euro aufladen müssen. Sie richtet sich insbesondere an Stammgäste aus Osnabrück und Umgebung.
Selbst ohne Rabatt ist die Familienkarte für das Nettebad günstiger als im Herforder H2 O-Bad (24 Euro) und im Atoll-Bad in Espelkamp (21 Euro). Im Nettebad gelten die Preise in der Sommersaison an allen Tagen. Im Winter gibt es zusätzliche Wochenendpreise. Einzelkarten sind dann 1 Euro, die Familienkarte 4 Euro teurer.
Moskau- und Schinkelbad: Erwachsene zahlen 3, 70 Euro (bisher 3, 50 Euro), Jugendliche 2, 40 Euro (bisher 2 Euro). Diese Eintrittspreise gelten auch für die Frühschwimmer im Nettebad (6.30 bis 8 Uhr). Die Familienkarte für das Moskau- und Schinkelbad kostet statt 7 Euro künftig 9, 80 Euro.
Trotz des Kostendrucks wollen die Stadtwerke die Angebote nicht reduzieren. Die Öffnungszeiten bleiben gleich. Am Nettebad kommt ab Juni sogar ein neuer 70 mal 50 Meter großer Strandbereich mit Dünen und Beachvolleyball-Feld hinzu. Die Freibadsaison beginnt am 11. Mai (Pfingstsonntag).

Warum Eintritt?
Das wäre klasse, wenn der Besuch im Nettebad nichts kosten würde. Das geht aber nicht, denn die laufenden Ausgaben sind hoch. Damit Wasser und Luft schön warm sind, ist viel Energie erforderlich. Und Strom und Erdgas werden immer teurer. Geld bekommt auch das Personal also der Bademeister, der aufpasst, dass niemand ertrinkt, oder die Putzfrau, die bis spät in die Nacht alles saubermacht. Deshalb müssen die Badegäste Eintritt zahlen. Die Einnahmen reichen für die Ausgaben aber nicht aus. Damit der Eintritt nicht zu hoch wird, unterstützen die Stadtwerke die drei Bäder in Osnabrück, und zwar mit Gewinnen aus dem Verkauf von Wasser und Strom.
Autor:
jan


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