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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bei diesem Bus zählen vor allem die inneren Werte
Zwischenüberschrift:
Neuzugang der Stadtwerkeflotte misst 18,75 Meter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 18, 75 Meter sind seit gestern bei den Stadtwerken das Maß aller Dinge. So lang ist nämlich der neueste städtische Linienbus, den Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes und Oberbürgermeister Boris Pistorius offiziell vorstellten.
Mit seinen optisch beeindruckenden Maßen ist der neue Gelenkzug 75 Zentimeter länger als die Ziehharmonikabusse″, die bislang über Osnabrücks Straßen rollen.
75 Zentimeter sind eine ganze Menge″, lobte Rolfes die inneren Werte des Neuen. Die 105 Steh- und 54 Sitzplätze des Fahrzeuges seien dabei aber weniger wichtig als eine zusätzliche Sondernutzungsfläche. Auf der zweiten Freifläche an der mittleren Tür gebe es künftig mehr Platz für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder Passagiere mit Rollatoren, betonte Rolfes.
Für die Busfahrer seien die zusätzlichen Zentimeter kein Problem betonte Rolfes. Zwar schwenke das Heck etwas weiter aus als bei den üblichen 18-Meter-Bussen. Es ist wie alles ein Kompromiss″, so Rolfes: Ich bin aber sicher, dass die Fahrerinnen und Fahrer in der Stadt zurechtkommen.″ Seit Oktober so lange rollt der Bus schon inkognito durch Osnabrück hätten die Fahrer bereits 15 000 unfallfreie Kilometer hinter sich gebracht.
Das Gefährt mit einem Listenpreis von 300 000 Euro ist nicht nur lang, sondern erfüllt laut Rolfes auch die aktuellsten Anforderungen an den Umweltschutz. Der Gelenkbus mit bequemem Niederflureinstieg erfülle als 21. von insgesamt 93 Fahrzeugen der Stadtwerkeflotte den Umweltstandard EEV, sagte Rolfes.
Eine Tatsache, die auch Boris Pistorius erfreute: Die Kombination von Umweltschutz und Komfort finde ich prima.″ Und das vor dem Hintergrund, dass die Stadtwerke den Kauf der Busse ganz ohne Landeszuschüsse selbst erwirtschafteten.
Ob der erste Lange auch der einzige bleibt, ließ Rolfes offen: Wir probieren das erst mal aus.″

Bildtexte:
Mehr Platz für die Passagiere: Stephan Rolfes (vorne) und Boris Pistorius (ganz hinten) demonstrieren die Größe des Neuen.
Foto:
Klaus Lindemann

Fahr Bus!

Wer mit dem Bus statt mit dem Auto fährt, tut der Umwelt einen großen Gefallen. Ein Bus verbraucht zwar auch Energie, in diesem Fall Diesel. Umgerechnet auf die Anzahl der transportierten Fahrgäste, ist das jedoch viel weniger, als wenn die Leute alle mit dem eigenen Auto fahren würden. Außerdem verstopft ein Bus die Straße weniger als viele Autos. Auch wenn Autofahrer sich manchmal darüber ärgern, wenn sie eine Weile hinter einem Bus herfahrenmüssen.
Autor:
slx


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