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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Japanische Spezialitäten für bis zu 350 Gäste
 
Nach 32 Jahren droht das Aus
Zwischenüberschrift:
Neues Restaurant „Ichiban Sushi″ entsteht am Domhof
 
Inhaberin von „Laschkes Laden″ hört auf
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Im Haus Domhof 7 entsteht aktuell ein neues Sushi-Restaurant, das bis zu 350 Menschen sättigen soll. Seine Wurzeln hat es in der wohl ältesten Sushi-Bar Osnabrücks.

Seit 1999 ist der Sushi-Laden Ichiban-Sushi-Chami am Kamp beheimatet. Groß ist er nicht, denn das Konzept des Ladens ist auf Kunden gemünzt, die ihre Speisen mitnehmen. Daher finden nur etwa acht Gäste in ihm Platz, neben den Speisen kann man hier beispielsweise auch noch die zum Essen passende Sojasoße kaufen.

Ganz anders nun, was die Inhaber Oliver Chami und Mari Hotop für ihr neues Sushi-Restaurant Ichiban-Sushi″ planen, das nur wenige Hundert Meter entfernt am Domhof öffnen wird: Über zwei Etagen erstreckt sich der Gastraum. Im Inneren finden rund 200, im Außenbereich bei gutem Wetter weitere 150 Menschen Platz.

Noch wird dort gewerkelt. Wir hoffen, Anfang bis Mitte März zu öffnen″, erzählt Mari Hotop. Bis dahin sei aber noch viel zu tun. Wir sind sehr gespannt auf die Umstellung von unserem jetzigen Ladenlokal auf ein großes Restaurant. Aber das Interesse in Osnabrück an richtig gutem Sushi ist vorhanden.″

In dem Restaurant am Domhof wolle man jedoch nicht nur Sushi, sondern auch andere japanische Fisch- und Fleischgerichte anbieten. Zudem werde es extra Mittagsangebote und eine reichhaltige Cocktailkarte geben.

Ob die kleine Sushi-Bar am Kamp weiter bestehen wird, sei noch nicht entschieden, so Hotop: Wir schauen erst einmal, wie das neue Restaurant angenommen wird.″

Seit 1984 lebt die gebürtige Japanerin in Deutschland. Hier absolvierte sie eine Konditorlehre. Ich wollte ursprünglich ein Café mit deutschen Torten in Tokio eröffnen.″ Doch dann wurde sie in Osnabrück heimisch, gründete eine Familie und drehte den Spieß gewissermaßen um: Statt den Japanern deutsches Backwerk schmackhaft zu machen, bekamen die Osnabrücker japanische Feinkost angeboten.

Noch ein Ichiban?

Das japanische Wort Ichiban″ heißt ins Deutsche übersetzt so viel wie der Erste″ oder der Beste″. Als Hotop den Namen 1998 für ihren ersten Sushi-Laden in Osnabrück wählte damals an der Lotter Straße sei sie tatsächlich die Erste gewesen, die sich in der Hasestadt rein auf Sushi spezialisiert hatte, erzählt sie.

Mittlerweile gibt es zwei weitere Osnabrücker Gastro-Adressen, die Ichiban″ im Namen tragen: An der Rolandsmauer bietet eine Filiale der Braunschweiger Restaurantkette Ichiban Sushi-Grill″ japanische Küche an. In der Möserstraße gibt es zudem die Sushi-Bar Ichiban″. Diese wurde von einem Bruder Oliver Chamis eröffnet, hat mit unserem Geschäft am Kamp und dem geplanten am Domhof aber genauso wenig zu tun wie das Restaurant an der Rolandsmauer″, sagt Mari Hotop.

Doch da der Name Ichiban″ nicht geschützt sei und zudem zu den beliebtestens Sushi-Restaurantnamen Japans zählt, wolle man sich in Zukunft über das Logo unterscheiden: Die Fächerform werde durch eine runde Form ersetzt. Zu sehen ist das neue Logo schon an der Beklebung des neuen Restaurants.

Bis Frühling 2017 beherbergten die rund 250 Quadratmeter am Domhof eine Filiale des Outdoor-Bekleidungsunternehmens The North Face″. Sie schloss wegen zu geringer Umsätze.

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Bildtexte:
Sushi & Co soll es künftig am Domhof geben. Bis vor Kurzem war im Gebäude mit der Hausnummer 7 noch der Kleidungsladen The North Face″ untergebracht.
Mari Hotop, Mitinhaberin von Ichiban-Sushi-Chami, in ihrem Ladenlokal am Kamp.
Fotos:
Corinna Berghahn

Osnabrück. Wenn ein Kunde Laschkes Laden″ in der Straße In der Dodesheide betritt, reicht Inhaberin Svitlana Khusid in der Regel ein kurzer Blick. Dann greift sie zielsicher nach einer Zeitung, Zeitschrift, Schreib- oder Tabakware.

Rund 90 Prozent der Kunden seien Stammkunden, sagt die 57-Jährige. Ein Kunde kaufe jeden Tag eine Schachtel Zigaretten und verlange an jedem Tag eine Quittung, erzählt die gebürtige Ukrainerin, die seit 1996 in Osnabrück lebt. Seit zehn Jahren führt sie den Schreibwarenladen, den Irmgard Laschke 1986 eröffnet hat. Doch bald ist Schluss.

Am 30. April wird sie ihren Laden zum letzten Mal öffnen. Sie wolle etwas anderes″ machen, sagt Khusid, Was genau, verrät sie nicht. Die Suche nach einem Nachmieter läuft, erste Anfragen gibt es bereits allerdings nicht für die Fortführung des Schreibwarenladens. Dessen endgültiges Aus würde nicht nur die Elektroingenieurin Khusid bedauern.

Das Geschäft ist ein Anlaufpunkt für die Anwohner der benachbarten Straßen, für die Bewohner des nahe gelegenen Altenheims und die Kinder der gegenüberliegenden Schule In der Dodesheide.

Schulleiter Thorsten Steinbrinker fände es schade, wenn der Laden schließen würde. Für ihn sei das Geschäft besonders für Grundschüler eine ideale Gelegenheit, um erste Erfahrungen im Umgang mit Taschengeld zu machen, sagt er. Außerdem bestellt die Schule über den Laden Bücher für Schüler, die innerhalb des Schuljahres neu an die Schule kommen.

Im Mai 2008 hatte Svitlana Khusid das Geschäft von Irmgard Laschke übernommen. Frau Laschke hat mir alles beigebracht, dafür bin ich ihr sehr dankbar″, sagt sie. Seit den Anfangstagen arbeitet außerdem die heute 70-jährige Brigitte Maßbaum im Laden mit. Wir drei sind Freundinnen″, sagt Khusid. Das soll auch nach dem letzten Arbeitstag so bleiben.

Bildtexte:
Seit 32 Jahren gibt es den Schreibwarenladen Laschkes Laden″ im Osnabrücker Stadtteil Dodesheide.
Die Suche nach einem Nachmieter läuft, erste Anfragen gibt es bereits allerdings nicht für die Fortführung des Schreibwarenladens.
Fotos:
Mark Otten
Autor:
cob, mao


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