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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mähwerke auf vier Beinen
Zwischenüberschrift:
Grenzübergreifendes Beweidungsprojekt zwischen Hasbergen und Hellern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück/ Hasbergen. Schafe und Rinder statt Traktor und Mähwerk: Westlich der Hasberger Straße Im Kamp und südlich der Bahnlinie Münster–Osnabrück entsteht im Grenzgebiet zu Hellern auf einer gut drei Hektar großen Fläche ein vielfältiges Beweidungsprojekt.

Zur Vorbereitung eines neuen Beweidungsprojektes zwischen der Stadt Osnabrück und der Gemeinde Hasbergen laufen derzeit die Arbeiten: Zunächst werden die dafür vorgesehenen Flächen eingezäunt.

Nicht nur die Vielfalt der dabei eingesetzten Tiere wie Rinder oder Schafe sind besonders, sondern auch die Zielsetzungen dieses Projektes. Im Vordergrund stehen dabei zwar naturschutzfachliche Ziele wie das Offenhalten der entsprechenden Flächen. Zugleich geht es darum, das in die Beweidung eingebundene Regenrückhaltebecken dauerhaft offen, das heißt bewuchsarm zu halten. Damit, so erhoffen sich die Beteiligten, können maschinelle Einsätze auf Dauer reduziert werden.

Federführend wird der Verein Weidelandschaften das Projekt betreiben. Der betreibt seit 2005 im Stadtgebiet Osnabrücks mehrere umweltgerechte Beweidungsmaßnahmen mit alten Nutztierrassen, um den Erhalt wertvoller und artenreicher Kulturlandschaft zu fördern.

Bei dem aktuellen Projekt wird der Verein von den Naturschutzbehörden von Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützt, die den Bau des Zaunes mitfinanzieren.

Die Gemeinde Hasbergen unterstützt das Projekt, indem sie Grundstücke an den Verein verpachtet. Nach Fertigstellung des Zaunes sollen im Februar die ersten Tiere auf die Fläche getrieben werden.

Durch das Projekt werden sich allerdings einige Wegebeziehungen verändern. Die Projektbeteiligten werben hier um Verständnis: Die Fläche wird weiterhin von den Seiten her einsehbar und erlebbar bleiben.″

Wir wünschen uns natürlich, dass dieses Beweidungsprojekt von Beginn an auch das Interesse der Bevölkerung weckt. In den kommenden Monaten sind zudem kleinere Veranstaltungen für alle Interessierten geplant, mit denen das Projekt den Menschen noch besser vermittelt werden soll″, sagt Jan-Philip Kunath vom Verein Weidelandschaften.

Bildtext:
Den Bewuchs kurz halten: Westlich der Straße Im Kamp (Hasbergen) und südlich der Bahnlinie Münster–Osnabrück entsteht im Grenzgebiet zu Hellern auf einer gut drei Hektar großen Fläche ein vielfältiges Beweidungsprojekt. Das Bild zeigt gehörnte Gotlandschafe des Vereins Weidelandschaften auf einer Weide in Atter.
Foto:
Archiv/ Carolin Hlawatsch
Autor:
pm


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